THERAPIEHUND

Der Samojede als Therapie- oder Besuchshund

Es sind inzwischen schon einige Samojeden aus unserer Zucht im Einsatz als Therapie- oder Besuchshunde. Dies ist nicht ihre Hauptarbeit da sie nur bis zu 3 x wöchentlich ausgeübt werden sollte. Aber mit Sicherheit eine ernst zu nehmende und verantwortungsvolle Aufgabe.

Ein Therapiehund wird gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach-Sprechtherapie oder Heilpädagogik) eingesetzt wird. Der geschulte Mensch setzt den Hund in der therapeutischen Behandlung gezielt ein. Er ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist. Der Besuchshund wird von Fachpersonal oder auch Ehrenamtlichen geführt, um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene.

b0a39dfeee1fdcf56295f96b282f70aa  Inwieweit eignet sich der Samojede für diese Arbeit?  

Sicher ist die Rasse des Samojeden unter den anderen nordischen Schlittenhundrassen derjenige die am ehesten gute Voraussetzungen mit bringt für die Therapiehundearbeit, da sie sich am ehesten an ihren Menschen orientieren, denn sie sind schon seit tausenden Jahren Begleiter des Menschen und haben sich an das Sozialleben des Menschen angepasst, arbeiteten eng mit dem Menschen zusammen (als Bettwärmer, Schlitten-, Jagd-, Hüte-, Begleithunde). Er wurde also als vielseitig einsetzbarer Hund gezüchtet und deshalb selektiert auf Gehorsamkeit und Leistungsfähigkeit, sowie auf Verträglichkeit gegenüber dem Menschen und Artgenossen.
Samojeden sind keine Hunde die uns untergeordnet bedingungslos gehorchen, wir sollten viel mehr daran arbeiten, dass unsere Hunde uns freiwillig und gerne Folgschaft leisten. Hier kommt uns die positive Ausstrahlung und die sogenannte soziale Intelligenz des Samojeden zugute, also seine „Fähigkeit, andere zu verstehen, sein tiefes Vertrauen füreinander, sowie die Fähigkeit sich situationsbedingt angemessen und klug zu verhalten.

Entscheidend ist immer das Individuum. Charaktereigenschaften wie ein sicheres, ruhiges Wesen, geringe Aggressionsbereitschaft, Führigkeit, Freundlichkeit und soziales Verhalten. Nervöse, wehleidige, überängstliche Hunde sind ungeeignet. Aggressive und scheue Samojeden sollten laut Standard sowieso von der Zucht ausgeschlossen werden. Bei der Therapiehundearbeit kommt es besonders auf eine sehr gute Mensch-Hund Bindung an, auf das Interesse am Menschen, wenig Misstrauen gegenüber Fremden oder territoriales Verhalten.Und nicht zuletzt muss er gesund und schmerzfrei sein, da Schmerzen auch beim nettesten Hund aggressive Reaktionen auslösen können. Mancher Samojede neigt zum bellen, notorische Kläffer sind aber ungeeignet.

Samojeden nehmen jeden Menschen ohne Beachtung seiner körperlichen oder geistigen Fähigkeiten wertfrei an. Auf viele Kinder und Erwachsene strahlen sie allein durch ihr Aussehen eine besondere Faszination aus.

Der Samojede sollte nicht nur als Therapiehund eingesetzt werden.

Er muss geistig und körperlich ausgelastet werden, will man an ihm Freude haben.
Zwar gibt es hier auch ruhigere Vertreter, aber in den meisten Fällen wird der Samojede eine große Portion Energie und Power mitbringen und braucht bereits als Welpe klare Regelungen und natürlich ist bei der späteren intensiven Arbeit als Therapiehund ein entsprechender Ausgleich unerlässlich. Das heißt täglich ausgiebiges spielen, toben mit seinem Menschen, Spaziergänge, Wanderungen, Rad fahren, Breitensport, Fundsport, Hundesport, oder Zugarbeit. Da gibt es viele Möglichkeiten, wichtig ist das es dem Hund und Ihnen selbst auch Spaß macht.

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winking sam  Der lachende Samojede – ein Hund mit Empathie:

Samojeden zeichnet ihre unstillbare Arbeitsfreude aus, sie können “in unseren Augen lesen” und gehören zu den aktiven Therapiehunden. Sie nehmen freundlich Kontakt auf, durch vorsichtiges Herantasten, oder aber auch manchmal leicht aufdringlich, bringen einige Spiel-Ideen mit ein, besitzten einen starken Aufforderungscharakter und Motivieren. So finden beispielsweise ängstliche Menschen häufig einen schnellen Zugang zum Samojeden, können ihm unbefangen entgegentreten und mit ihm kommunizieren.

Da Samojeden besonders gut mit Artgenossen und Menschen kommunizieren können, erkennen und verstehen sie soziale und kommunikative Hinweise wie Blicke oder Fingerzeige.
Trainiert werden sie über Körpersprache und über positive Motivation. So können Sie den Stress aushalten, dem sie manchmal ausgesetzt sein werden.

Mit hohe Sensibilität gegenüber Stimmungen, der Fähigkeit die Emotionen anderer wahrzunehmen, zu verstehen und entsprechend mitfühlenden Reaktionen.

 

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Samojeden und Menschen verbindet eine lange gemeinsame Entwicklungsgeschichte. Es spricht einiges dafür, dass diese Hunde Strategien entwickelt haben, um auch menschliches Verhalten empathisch zu deuten, sich besonders gut in Menschen einfühlen zu können. Schließlich stammten Hunde von Wölfen ab – und müssten sich als Rudeltiere von Natur aus in ihre Artgenossen einfühlen. Im Laufe der Domestikation haben Samojeden genügend Zeit gehabt zu lernen, sich in ihre neuen Anführer, die Menschen, einzufühlen. Zudem hat die Zucht dazu geführt, dass diverse kognitive Fähigkeiten stärker gefördert wurden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Züchter Tiere selektierten die auf den Menschen eingehen konnten. Samojeden sind mit sozialer Kompetenz ausgestattet, können sich damit in den unterschiedlichsten sozialen Gruppen angemessen, sicher und frei bewegen. Vorausgesetzt man gibt ihnen die nötige Sicherheit, nimmt sie in ihrem Wesen ernst und entspricht ihrem natürlichen Anspruch auf Gemeinschaft. Samojeden sind keine Hunde die uns untergeordnet bedingungslos gehorchen, wir sollten viel mehr daran arbeiten, dass unsere Hunde uns freiwillig und gerne Folgschaft leisten. Hier kommt uns die positive Ausstrahlung und die sogenannte soziale Intelligenz des Samojeden zugute, also seine „Fähigkeit, andere zu verstehen, sein tiefes Vertrauen füreinander, sowie die Fähigkeit sich situations-angemessen und klug zu verhalten. Sie können besonders gut mit Artgenossen und Menschen kommunizieren, erkennen und verstehen soziale und kommunikative Hinweise von Menschen wie Blicke oder Fingerzeige.

b0a39dfeee1fdcf56295f96b282f70aa  Der Samojede gehört zu den aktiven Therapiehunden. Er bringt eigene Spiel-Ideen mit, besitzt einen starken Aufforderungscharakter und ist geeignet zur Motivation, so finden beispielsweise Menschen mit Angst häufig einen schnellen Zugang zum Samojeden.

Samojeden haben den Vorteil, dass Allergiker gut mit diesen Tieren zurecht kommen. Die Disposition besteht in aller Regel nicht auf das Haar an sich, sondern das Eiweiß an der Haarwurzel und Schuppen. Der Samojede besitzt aber ein leicht fettiges Fell (ohne den üblichen Hundegeruch), fallen zudem keine oder wenige Haare aus, wird keine oder eine geringe Reaktion ausgelöst.

b0a39dfeee1fdcf56295f96b282f70aa  Wirkungsweisen:                                                                                                                   Kontakt mit Hunden kann die Fähigkeit verbessern, Emotionen zu erkennen. Wie eine interdisziplinäre Forschungsgruppe unter der Leitung von Psychologen der Uni Wien zeigte, waren Teilnehmer nach einem Training mit Hunden besser in der Lage, Wut, Angst und Ekel in menschlichen Gesichtern zu identifizieren. „Wenn man sich darauf konzentrieren muss, wie es einem Lebewesen geht, mit dem man nicht sprechen kann, überträgt sich das auch auf die menschliche non-verbale Kommunikation“, erläuterte Glenk. Die Wirkung im physischen Bereich: Motorische Aktivierung, Blutdrucksenkung und Schmerzlinderung.

Diese Arbeit eröffnet neue Wege in der Betreuung und Therapie von Menschen, die sich den Kontaktwunsch mit Tieren nicht (mehr) eigenständig erfüllen können: Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Behinderungen, Patienten psychiatrischer Einrichtungen, Kinder.

Die Arbeit mit Kindern oder Erwachsenen?

Elisa Lachenmayer: In erster Linie kommt es darauf an, in welchem Bereich ich mit meinem Samojeden arbeiten möchte und was ich in der Therapie erreichen möchte.

Da der Samojede etwas größer ist fördert er einen respektvollen Umgang und eignet sich daher gut für den Einsatz an Schulen bzw. die Arbeit mit Kindern und/oder Jugendlichen.

Marina Arend zur Arbeit mit Kindern: Es ist erstaunlich zu sehen, wie sehr sich die Kinder Mühe geben um mit einem Samojeden zu kommunizieren damit er einen Befehl ausführt. Sie müssen lernen sich selbst dabei zurück zu nehmen, denn Druck hilft ihnen bei dieser Rasse nicht weiter. Hier hilft vor allem Ruhe, es müssen Regeln beachtet und verstanden werden.

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Arbeit mit Kindern – hier geht es weit über das Kontaktaufnehmen und Streicheln hinaus. Bei Kindern mit schweren Behinderungen bringt eine Ausbildung nach festem Schema mit starren Kommandos nichts, sie können nicht richtig oder gar nicht reden, können die Bewegungen nicht richtig koordinieren. Oft haben sie am Anfang Angst vor den Hunden. Doch auf viele Kinder und Erwachsene strahlen Samojeden allein durch ihr Aussehen eine besondere Faszination aus. Sein weisses, weiches Fell möchten sie fühlen und streicheln, seine Wärme und Bewegungen spüren.

Marina Arend: Besonders wesensstarke Samojeden eignen sich für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen. Die Hunde arbeiten unbeeindruckt immer wieder mit gleicher Geduld, selbst wenn manche Kinder aggressiv werden, aufgeregt sind, oder überordert. Wenn sie nach ihnen treten, weil es nicht nach ihrem Willen geht, oder sich mit den Fingern im Fell verkrallen, so dass man jeden Finger einzeln lösen muss. Wenn es zu Verhaltensweisen kommt wie Schreien und Stühle umwerfen kurz hinter oder neben den Hunden, wird ein gut vorbereiteter Samojede nie knurren oder schnappen. Er schaut sich höchstens hilfesuchend um, geht still weg von der Person die gerade aggressiv ist, um zum nächsten Kind zu gehen oder die nächste Übung zu machen. Samojeden können sehr gut differenzieren, ob Menschen bewußt so handeln, oder ob sie aufgrund ihrer psychischen Voraussetzungen dieses Verhalten zeigen.

 

b0a39dfeee1fdcf56295f96b282f70aa  Arbeitsfelder der Therapiehundearbeit         

Die Arbeitsfelder der Therapiehundearbeit sind so vielfältig wie Ihre Wirkungsbereiche, denn sie sprechen Menschen aller Altersstufen mit verschiedenen Handicaps oder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen an.  Nachfolgend nur einige Beispiele:

paw  Einsatz in Schulen, Horten, Kindergärten usw.

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Eine Publikation wie Hunde das Klassenklima verbessern, sei diese Woche, laut Vienna.at, mit dem Verhaltenswissenschaftler Kurt Kotrschal vorgestellt worden. Kotrschal hätte heraus gefunden, wie schwierige Kinder durch Hunde in den Klassenzimmern weniger laut, sozial verträglicher und ruhige Kinder sich durch Hunde mehr mitteilen würden. Diese Publikation würde zudem auf andere Studien hinweisen, die belegen, dass durch Hunde im Unterricht die Empathie-Fähigkeit der Kinder gesteigert würde und sie in verunsichernden Situationen geringer gestresst wären.

 

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Da der Samojede etwas größer ist fördert er einen respektvollen Umgang und eignet sich daher gut für den Einsatz an Schulen bzw. die Arbeit mit Kindern und/oder Jugendlichen. Ein kleiner Hund würde von den Heranwachsenden in die „Puppenecke“ gestellt.

Hier steht für mich im Vordergrund die Angst zu nehmen und Wissen zu vermitteln. Immer mehr Kinder haben besondere Schwierigkeiten in ihrem Sozialverhalten. Es war erstaunlich zu sehen, wie sehr sich die Kinder Mühe geben um mit einem Samojeden zu kommunizieren damit er einen Befehl ausführt, sie müssen lernen sich selbst dabei zurück zu nehmen, denn Druck hilft ihnen bei dieser Rasse nicht weiter. Auch beim Hund müssen Regeln beachtet werden, sie müssen verstanden werden, lassen sich aber später leicht auf andere soziale Situationen anwenden.

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paw Einsatz als Behindertenbegleithund

Im Zentrum steht das Mensch-Hund-Team. Je besser die Mensch-Hund-Bindung ist, um so mehr vermag der Hund für den Betroffenen zu leisten.
Basale Stimulation, Entspannung durch kuscheln, Spastiken lockern durch Lagerung am Samojeden oder den Kopf auf den Hunde-Bauch legen.

Der Hund sucht das Leckerchen in der Hand oder Körper-nähe , er leckt z. B. Leberwurst vom Arm und lockert dabei bestimmte Körperstellen. Spielzeug wird gerollt. Die Betreffenden fühlen Körper-grenzen und lassen Körper-nähe zu.

 

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Konzentrationsfördernd: Der Behinderte konzentriert sich auf den Samojeden, die Übungen werden langsam länger ausgeführt. Die auditive Wahrnehmung (Sinneswahrnemung) wird gefördert, z. B. wenn der Samojede mit einem Glöckchen am Halsband herumläuft und geortet werden muss. Die Förderung der visualen Wahrnehmung durch Beobachtung dessen was der Hund macht oder im dunkeln wenn er ein Leuchthalsband trägt und sich bewegt.

paw  Einsatz in Senioren-Einrichtungen

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Bei der Arbeit mit den Senioren steht der möglichst enge Kontakt zum Hund im Vordergrund. Der wird mittels Leckerli hergestellt. Dabei soll der Hund nicht nur das Leckerli manierlich aus der Hand nehmen und dann wieder verschwinden, sondern sich anfassen, streicheln und vielfach drücken lassen.

Das Bedürfnis der Senioren nach körperlichem Kontakt, Streicheleinheiten und verbaler Kommunikation ist groß. Nähe, Empathie, Trost durch Körperkontakt, verdrängte Emotionen werden heraus gelassen, der Samojede als Zuhörer, Freund, Geheimnis-Bewahrer. Er wertet und verurteilt nicht. Zaubert ein Lächeln auf manches Gesicht.

Die Hunde wirken als Ventil. Sie verbessern die Stimmung, erzeugen klare Gedanken oder deutliche Worte, setzen Sprachzentren in Gang, motivieren verkrampfte Muskeln oder den ganzen Körper zu bewegen. Es führt zur Aufhebung der Isolation, denn der Hund bietet Gesprächsthema losgelöst von Krankheit und Diagnose, auch über die Zeit des Besuches hinaus. Das Selbstwertgefühl wird gesteigert, denn der Patient hilft den Samojeden zu versorgen, er fühlt sich dadurch gebraucht und nützlich. Manche ältere Menschen öffnen sich allerdings erst nach sehr langer Zeit für ein Tier, viel Geduld und Einfühlungsvermögen sind also notwendig.

Was so einfach aussieht hat seine Tücken. Die vielen gut gemeinten Liebkosungen können für den Hund auch argen Stress bedeuten. Dazu kommt die räumliche Enge, technische Geräte, ungewöhnliche Bewegungen und Geräusche, viele Gerüche (z. B. Speisereste an Bettlaken, Kissen, Kleidung, Rollstühlen, Fußboden und Essen auf dem Tisch. Therapiehunde, die medizinische Einrichtungen besuchen, haben im Vergleich zur restlichen Hunde-Population ein erhöhtes Risiko, Träger von Erregern zu sein, also von Infektionen, die vor allem in Krankenhäusern vorkommen (laut Studie um das ca. 3 – 5-fache).       

                   

b0a39dfeee1fdcf56295f96b282f70aa  Die Ausbildung zum Therapiehunde-Team

Die Vorbereitung auf die Arbeit als Therapiehund erfordert viel Liebe, Geduld und Konsequenz. Bereits der junge Samojede muss überall hin mitgenommen und an bestimmte Situationen herangeführt werden, die ihn erschrecken könnten. Auch das Erdulden von längerem, intensivem Streicheln von fremden Personen, das oft ungelenke und vielleicht sogar manchmal fast grobe Anfassen, Tätscheln und Knuffeln muss geübt werden.

Bis zur sechzenten Lebenswoche werden die wesentlichsten Grundlagen für das gesamte Leben des Hundes gelegt. Alles was dem Samojedenwelpen wiederholt gezeigt und regelmäßig beigebracht wird, ist fest im Gedächtnis verankert.
Was hier versäumt wird kann nicht bzw. nur sehr schwer nachgeholt werden. Von den ersten Stunden an brauchen die Welpen engen Menschenkontakt, tägliche Berührungen und Streicheleinheiten. Je älter der Welpe wird, desto mehr Zeit sollte er auch mit seinen Menschen verbringen (spielen, Spaziergänge usw.) können, denn gerade diese intensive Betreuung führt zu einer großen Menschenbezogenheit.
Deshalb ist bei der Auswahl eines Welpen oder Junghundes für die Ausbildung als Therapiehund von Vorteil einen Züchter zu finden, der eine entsprechende Aufzucht praktiziert und Elterntiere mit besonders gutem Charakter verpaart. Wesenssichere Eltern sind wichtig, jedoch kein Garant für sichere Nachkommen. Eine souveräne Mutter gibt ihren Welpen ein Höchstmaß an Geborgenheit, gleichzeitig setzt sie klare Grenzen und abverlangt Unterordnung.
Ein Welpe braucht für eine gut Sozialisation Wurfgeschwister bzw. Gleichaltrige, mit denen er seien Kräfte messen und sein Sozialverhalten erlernen kann, sowie ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.
Im Idealfall hat der Samojedenwelpe ab einem bestimmten Alter Kontakt zu verschieden alten Artgenossen die ihn mit erziehen und/oder beaufsichtigen.

Die Aufzucht hat größeren Einfluss als die Abstammung.

Die Welpen sollten schon frühzeitig auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitend prägt werden. Sie sollten nicht nur separat in einem Raum, im Haus oder nicht nur draußen im Zwinger aufgezogen werden, sondern soviel wie möglich kennen lernen, ohne sie jedoch dabei zu überfordern. Geräusche aller Art kennen lernen, Kinder und fremde Erwachsene.

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Dazu gehört auch ein sogenannter Abenteuerspielplatz mit verschiedensten Bodenbelägen, Wasser, Sträucher, Bäume, Wurzeln, Tunnel, kleine Gräben, es gibt Bälle, Ringe, Wackelbretter, verschiedene Folien usw. Ab etwa der 8. Lebenswoche können die Hunde vorsichtig an größere Außenreize gewöhnt werden wie verschiedene Fahrzeuge, Brücken, Aufzüge, an verschiedene Tiere. Dabei muss man aber unbedingt schrittweise vorgehen, darf den Hund nicht überfordern, lieber täglich eine Neuigkeit erfahren und sei sie noch so klein, aber dabei schon Bekanntes nicht vergessen.

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Sie sollten zusammen mit dem Züchter, der die einzelnen Charaktere genau kennt, einen geeigneten Welpen aussuchen. In der Regel eignen sich nur ein bis zwei Welpen im Wurf besonders für diese spätere Aufrage.

 

 

Elisa Lachenmayer zum Thema: Wer also mit dem Gedanken spielt muss schon bei der Welpen Auswahl sehr genau hinsehen und dann mit dem Hund entsprechend Schritt für Schritt den langen Weg gehen ohne dabei aus den Augen zu verlieren dass der Samojede die Richtung vorgibt und ich diese nur in gewissen Maße lenken kann.

Es in Deutschland inzwischen zahlreiche Angebote mit sehr unterschiedlichen Inhalten und Qualitäten. Außer verschiedener Ausbildungseinrichtungen bietet das Deutsche Rote Kreuz Kurse an.
Leider ist vieles sehr unübersichtlich. Einen guten Überblick über Inhalte, die eine solche Ausbildung beinhalten sollte findet man in folgenden Büchern: Inge Röger-Lakenbrink: „Das Therapiehunde-Team“, Anja Camen Müller & Gabriele Lehari „Der Therapiehund: Vor, während und nach der Ausbildung“ oder  von Erhard Olbrich & Carola Otterstedt „Menschen brauchen Tiere / Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie“.

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Die wesentlichen Charaktereigenschaften eines Hundes werden schon in sehr frühen Entwicklungsetappen geprägt. Bis zur 16 Lebenswoche werden die wesentlichsten Grundlagen für das gesamte Leben gelegt. Deshalb ist bei der Auswahl eines Welpen oder Junghundes für die Ausbildung von Vorteil einen Züchter zu finden, der mit dem nötigen Wissen ausgestattet, Elterntiere mit sehr gutem Charakter verpaart, die Welpen schon frühzeitig auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitend prägt.
Denn hier wird bereits der Grundstein gelegt. Die Welpen sollten nicht nur separat in einem Raum, im Haus oder nicht nur draußen im Zwinger aufgezogen werden, sondern soviel wie möglich kennen lernen. Dazu gehört auch ein sogenannter Abenteuerspielplatz. Dort liegen die verschiedensten Bodenbeläge: Sand, Kies, Betonplatten, Holz, Gras, Erde und dm. Als Einrichtungsgegenstände gibt es z. B. Sträucher, Bäume, große und kleine Steine, Tunnel, kleine Gräben, Brücken, Baumwurzeln, Bälle, Ringe usw. Im Idealfall haben sie auch ab einem bestimmten Alter Kontakt zu verschieden alten Artgenossen die sie mit erziehen und/oder beaufsichtigen. Die Mensch-Tier und Tier-Tier-Bezogenheit ist eine wichtige Komponente.

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Sie sollten zusammen mit dem Züchter, der die einzelnen Charaktere genau kennt, einen geeigneten Welpen aussuchen.

Ab etwa der 8. Lebenswoche können die Welpen vorsichtig an größere Außenreize gewöhnt werden zum Beispiel an Pferde, Hühner, Enten, Kühe, Schafe, Fahrräder, Autos, Motorräder, Brücken, Aufzüge, Roller, Rollstuhlfahrer. Dabei muss man aber unbedingt schrittweise vorgehen, man darf den Hund ja nicht überfordern, das Motto sollte sein möglichst täglich eine Neuigkeit erfahren und sei sie noch so klein, aber das schon Bekannte dabei nicht vergessen.

Das Lernbedürfnis des Samojeden-Welpen ist groß und wird durch seine naturgegebene Neugier unterstützt. Freundlichkeit, Konsequenz und Lob sind die Grundlage unserer Beziehung zu ihm.

Welpen- und Junghundeausbildung in einer geeigneten Hundeschule ist unbedingt empfehlenswert.

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Der Samojede lernt besser und bleibender, wenn er nach erfolgreicher „Arbeit“ gelobt und belohnt (Leckerli) wird. Das schafft ein fröhliches, vertrauenerweckendes Klima. So bekommen wir einen lern-freudigen Samojeden.
Therapiehunde müssen nachweislich frei von Parasiten sein. Eine vierteljährliche Entwurmung ist zwingend. Die maximale Arbeitsauslastung eines Therapiehundes beträgt pro Tag 60 Minuten aber nicht öfter als dreimal in einer Woche. Werden mehrere Hunde eines Rudels bzw. andere Tiere gleichzeitig eingesetzt, und können sich die Hunde zwischenzeitlich zurückziehen, kann die Arbeitszeit bis zwei Stunden pro Tag betragen.
Bei solch intensiver Arbeit ist entsprechender Ausgleich unerlässlich. Das heißt täglich ausgiebiges spielen und toben mit seinem Menschen oder eine Stunde im Rudel laufen und toben.

 

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button_heart_pink       Elisa Lachenmayer über ihre Samojeden:

SAMOA (Rüde kastriert 9 Jahre): Wenn ich mit meinem vom ASB geprüften Besuchshund Samoa mit Kindern gearbeitet habe (z.b. in Kindergärten und Schulen), dann war das für alle Beteiligten erfolgreich. Samoa war der ideale Kasper und Knuddelbär, mit dem die Kids einige Tricks machen konnten und er ist gut dafür geeignet den Kindern bei zu bringen,wie sie sich Hunden gegenüber richtig verhalten.
Für die Arbeit im Altenheim mit Demenzkranken war er weniger geeignet. Da er bellte wenn er seiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekam und somit die Älteren Menschen erschreckte.

SAVVY ASB geprüfter Besuchshund ( Hündin kastriert 9 Jare): Savvy hingegen war eher die, die mit den Demenzkranken umgehen konnte. Sie suchte den Körperkontakt und war da. Das reichte den schwer demenz erkrankten oft um etwas zur ruhe zu kommen.
Wir hatten auch Situationen in den Savvy deutlich anzeigte wenn ein Mensch bald von der Erde ging. Dann hat sie sich zu dieser Person gelegen Körper Kontakt gesucht und war von da nicht mehr weg zu bekommen (unteranderen erlebten wir das bei meiner Schwiegermutter im Hospiez).
Sie mochte es allerdings nicht wenn Personen (auch Kinder) zu aufdringlich wurden. Dann wurde sie nervös und hat versucht sich zurück zu ziehen.

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Therapiehunde SAVVY & SAMOA mit Elisa Lachenmayer

 

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SAMOA & SAVVY mit Elisa Lachenmayer

SHYRA ASB geprüfter Besuchshund (Hündin 5 Jahre): Sie kommt mit allem klar. Sie sucht den Kontakt mit Kindern und ist immer mittendrin. Auch wenn ich sie aus dem Geschehen nehmen möchte um ihr eine Auszeit zu gönnen versucht sie den Anschluss zu den Kindern nicht zu verlieren.
Shyra geht ab und zu mit einer Freundin (Ergotherapeutin) in die Therapie. Hier ist sie der Liebling der Patienten. Bei halbseitig gelähmt setzt sie sich automatisch an die gelähmte Seite ohne das einer eingreifen muss. Bei Patienten die Angst haben geht sie auf ihre Decke und hält automatisch Abstand. Bei zu aktiven Kinder strahlt sie Ruhe aus indem sie sich einfach nur zu deren Füße legt.
Bei all diesen Handlungen entscheidet Shyra intuitive. Was mir zeigt, dass sie für diese Arbeit sehr geeignet ist.
Allerdings ist Shyra seit sie neun Wochen alt ist mit vielen Konfrontiert worden. Sie war von Anfang in Ausbildung zum Rettungshund bei dem sie viel verschiedene Situationen und Menschen kennen lernte. Außerdem förderte die Arbeit ein extremes Vertrauen zwischen uns, sodass sie mir blind folgte als wir das erste mal Vorführungen auf Kinderfesten oder bei anderen Veranstaltungen hatten. Und sie lernte von Anfang an die verschiedenen Situationen und Gerüche in Altenheimen und Hospiezen kennen ohne das von ihr etwas gefordert wurde.
Ich denk mal ihr richtiges Verhalten in den jeweiligen Situationen hat mit vielen Dingen zu tun. In erster Linie wahrscheinlich mit ihrem einfühlsamen Charakter, ihrer Intuition für die verschiedenen Situationen und ihrer Sozialisierung im ersten Lebensjahr.

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Elisa`s Tochter beim Training mit den Therapiehunden

TENYA ( Hündin 3 Jahre Tochter von Shyra): Dann haben wir noch Tenya, sie ist uns treu ergeben und innerhalb ihrer Familie (2 Erwachsene und zwei Kinder, 2 und 8 Jahre alt) sehr einfühlsam.
Allerdings ist sie schüchtern und sehr zurückhaltend fremden gegenüber. Also für diese Arbeit absolut ungeeignet.
Mein Fazit von 4 Samojeden habe ich einen der wirklich zu 100% dafür geeignet ist.

 

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button_heart_pink       Marina Arend über ihre Samojeden:

ONIDA (Hündin 9 Jahre): Onida arbeitet mit etwas mehr Temperament, zeigt aber auch diese extreme Kinderfreundlichkeit. Auch sie fordert zum Tun auf, lustig lachend und manchmal freudig bellend. Sie stellt sich auf ihre Patienten ein, hält Augenkontakt und möchte diesen aber auch erwidert haben.

PEPPY ONIDA BEAUTIFUL OF WHITELINE  „ONIDA“

 

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Peppy ONIDA beautiful of Whiteline

Onida mit Kinderschlitten

PEPPY ONIDA BEAUTIFUL OF WHITELINE

CLEO (sie wurde 14 Jahre alt): Cleo war mein erster Samojede und “der Gott der Kinder”. Kinderfreundlichkeit zeichnet viele Samojeden aus. Wenn ein Kind lacht oder weint müssen solche Hunde unbedingt zu diesem Kind. Für Cleo waren Kinder immer das Wichtigste auf der Welt. Unermüdlich arbeitete sie mit den Kindern – geduldig, in den Augen lesend, lustig auffordernd oder langsam ran tastend arbeitete sie in Kindergruppen. Sie fand immer den richtigen Weg, um das Kind nicht zu verängstigen. Ich konnte mich voll auf ihre Instinkte verlassen – so manches mal verweigerte sie Befehle, weil sie spürte, dass ein Kind dann Angst bekommen hätte. Komapatienten, Authisten, Kinder mit Handycap – das waren ihre liebsten “Patienten” – obwohl es oft stressig war in solchen Kindergruppen, konnte sie es kaum erwarten in den Raum zu kommen zu “ihren Kindern”.

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WENONA ganz konzentriert

WENONA (Hündin 6 Jahre alt): Wenona ist der Clown und Küsser der Familie. Sie bringt mit ihrer lustigen verspielten Art alle zum Lachen und ist auch geduldiger Schmusekumpel.

Allen meinen Samojeden ist es eigen, dass sie in ihrer Therapiearbeit Menschen zum Tun auffordern und aktiv mit ihnen zusammenarbeiten möchten. “nur Streicheln” und “Leckerligeben” reicht ihnen nicht aus. Aus Besuchsstunden im Seniorenheim gingen meine Samojeden schwermütig heraus, sie wollten doch aktiv mit den Menschen arbeiten, sie zum Lachen bringen, mit den Menschen direkt kommunizieren. Die meisten Senioren legten die Hand auf, streichelten, gaben vielleicht ein Leckerli und erzählten dann oft von früher. Und vor ihnen stand lachend und rückwärtsgehend der Samojede mit einem Plüschtier in der Schnauze – aber die Senioren sahen es nicht. Das können meine Samojeden nicht verstehen.

Eine interessante Homepage-Seite zum Thema von Marina Arend Kennel: „von den fidelen Pfoten“ u.a. mit ihren Samojeden und PEPPY ONIDA BEAUTIFUL OF WHITELINE:                                                                                                                                                Therapiehunde – wenn Hunde zur Arbeit gehen: http://www.fidele-pfoten.de/therapiehund.htm

 

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button_heart_pink       Ulrike Ladinig aus Österreich über ihre Samojeden, mit denen sie ausser als Mantrailerin und Musherin ebenfalls mit Kindern zusammen arbeitet:
FFE (6 Jahre alt), GREMLIN und WYNN ( beide 9 Jahre alt).
Hunde (und auch Pferde) gehen unvoreingenommen auf Menschen und Kinder zu, nehmen ihnen ganz viel ab und geben ihnen sehr viel. Samojeden sind – wenn sie gut erzogen wurden – einfacht tolle Hunde, die gerne mit Kindern und beeinträchtigen Menschen arbeiten. Besonders Wynn und Fe haben beide sehr aufmerksam mit einem autistischen, spastischen Kind den Agilityparcour durchlaufen. Wynn hat für dieses Mädchen noch gearbeitet, als sie mit mir schon nicht mehr wollte.

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WYNN bei ihrer Therapiearbeit am Agilityparcour

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Ulrike`s Tochter beim Training mit WYNN

 

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button_heart_pink       Schul- Therapiehund: ZI LEOTIE EVE BEAUTIFUL OF WHITELINE „EVE“

EVE hat bereits mit 18 Monaten das Zertifikat zum Schulhund/Therapiehundeteam bestanden. Ulrich Rosner über Eve:
Was Eve in der Therapiearbeit schon besonders schön gezeigt hat ist der Umgang mit Ängstlichen. Wenn sie merkt, dass Menschen Angst haben innerhalb einer Gruppe geht sie zu allen, aber die Ängstlichen lässt sie aus und bietet sich später aber immer wieder mal unaufdringlich an. Damit hat sie schon manche „rumgekriegt“. Aufgrund von schwierigen Situationen rollten bei manchen Kindern oder Erwachsenen hin und wieder auch mal Tränen und da hat sie sich auch schon als einfühlsamer unaufdringlicher Tröster erwiesen. Eve ist besonders glücklich, wenn sie Neues im Therapieeinsatz erfährt. Neue Plätze, Menschen, Situationen. Zuletzt war ich mit der Schul-Hunde-AG in der Fußgängerzone von Grünstadt. Diese hat sie sehr offen durchlaufen, sich auf die Gruppe konzentriert, hat aber auch alles wahrgenommen, was außenrum passiert. Wir waren kürzlich auch an einem Bach. Das war eine schwierige Situation für sie, weil sie sich nicht richtig traute auf eine Gitterstufe zu steigen, um in den Bach zu den Kindern zu gelangen. Die Kinder haben sie dann intensiv motiviert und es war ein sehr schöner Prozess, da die Kinder sich darüber verständigten, dass Eve hier behutsam herangeführt werden muss und nicht gezwungen werden darf. Zuguterletzt schafften die Mädchen der Gruppe es, Eve behutsam in den Bach zu holen. Eve fand so einen anderen Weg reinzukommen. Also ein ein guter Gruppendynamischer Prozess.

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ZI LEOTIE EVE BEAUTIFUL OF WHITELINE in der Schule

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button_heart_pink      Therapiehund:  ANNIINA BEAUTIFUL OF WHITELINE

Kennel LUPO DELLA LUNA

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Ninja_Habietinek

 

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button_heart_pink      ZITKALA LANA BEAUTIFUL OF WHITELINE

Corinna Schreiner (Leiterin –Ev. Kindertagesstätte in Heidelberg) über LANA:
Sie war mit ihrer Besitzerin in meiner Einrichtung zu Besuch und hat sich allen 17 anwesenden Kindern „gestellt“. Zunächst wartete sie geduldig, bis sich die Kinder versammelt hatten. Dann duften die Kinder einzeln zu ihr und sie konnte sie beschnuppern und sich streichen lassen.Dabei gab es unterschiedliche Reaktionen der Kinder. Manche waren Hunde von zu Hause gewohnt, andere weniger. Ein recht ängstliches Kind wartete bis zum Ende und beobachtete das Begrüßungsritual und traute sich dann doch. Hier ließ Lana das schnuppern sein und saß einfach nur ruhig da. Die Kinder sind wieder spielen gegangen und einzelne kamen nochmal auf Lana zu. Das ließ sie mit sich geschehen und sie wurde viel gestreichelt, jedoch ist sie immer wieder gezielt auf 2 Kinder mit autistischen Zügen zugegangen und hat mit ihnen interagiert. Der eine Junge hat sie ausgiebig gestreichelt, der andere hat sie Imitiert und „Hund „ gespielt. Noch lange haben die Kinder von diesem Besuch erzählt.

Lana hat uns auch des Öfteren zu Hause besucht, auch über Nacht.
Sie begleitete uns zu einem Mittelalterlichen Kinderfest, bei welchem sie sich dem Trubel gelassen stellte.
Auch hier war zu bemerken, dass die Personen zu denen sie immer wieder gezielt ging, besondere Menschen waren. ( Rollstuhlfahrer, Menschen einer sonderpädagogischen Maßnahme)
Auch beim Besuch der Großfamilie anlässlich eines Geburtstags, war sie nicht aus der Ruhe zu bringen und begegnete allen Gästen jeglichen Alters und Temperaments stets äußerst freundlich.
Auch innerhalb der Familie passte sie sich jedem der 3 Kinder an.

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ZITKALA LANA BEAUTIFUL OF WHITELINE

Lana geht auf alle drei Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen und Stärken ein. Sei es das Kuschel – und Tobebedürfnis der Jüngsten, die auch mal Trost Sucht, oder das Temperament der Großen, welches besänftigt werden muss. Auch der Wunsch des Ältesten nach Rückzug und Zeit mit Lana alleine zu genießen, erkennt sie und gibt dem Raum. Den 2 Kindern mit der Diagnose ADS begegnet sie unvoreingenommen und erkennt instinktiv die Bedürfnisse der einzelnen. Dabei vergisst die nicht auch für sich zu sorgen und zieht sich im Bedarfsfall zurück.
Lana akzeptierte meinem Mann und mich sofort als „Ersatzrudelführer“, akzeptierte die ihr bekannten Kommandos auch von uns und war sofort in der Lage uns ihre Bedürfnisse mitzuteilen.
Da bei uns 3 Generationen unter einem Dach wohnen, hat sie meine Eltern auch sofort zu ihrem Rudel gezählt und macht bei ihren Besuchen regelmäßige Stippvisiten bei ihnen um sich auch dort ihre Streicheleinheiten zu holen. Dabei hat sie selbst meinen Vater sofort um die Pfote gewickelt.
Bei unseren ausgiebigen Spaziergängen konnten wir gut mit ihr laufen, auch ein Besuch in einem Lokal meisterte sie mit bestem Benehmen.
Gegenüber anderen Hunden, welche uns- teilweise recht aggressiv- begegneten, hielt sie stets respektvollen Abstand und signalisierte Desinteresse an dem Kontakt. Da sie nur ab und an zu Besuch kommt, ist die Freude natürlich immer recht groß und die Kinder überschlagen sich mit Kommandos und „Lana“ Rufen.
Diese „überhört“ sie gekonnt und reagiert auf mich und meinen Mann.
Ab und an gönnt sie ihnen ein Erfolgserlebniss und setzt sich oder gibt Pfötchen.
Es ist faszinierend zu sehen, dass sie, sobald sie bei uns ist, sich auf uns einlassen kann und sich perfekt integriert. Schließlich sind wir „nur“ ihre Ersatzfamilie.

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ZITKALA LANA BEAUTIFUL OF WHITELINE

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button_heart_pink        Therapiehund: ROZENE BEAUTIFUL OF WHITELINE „ROSI“

 

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button_heart_pink   Eine weitere Hündin die schon seit viele Jahre als Therapiehunde arbeitet:

               MARVELOUS TOMKA BEAUTIFUL OF WHITELINE „TOMKA“

MARVELOUS TOMKA BEAUTIFUL OF WHITELINE

MARVELOUS TOMKA BEAUTIFUL OF WHITELINE

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button_heart_pink   Gearbeitet als Therapiehund und jetzt hin und wieder Besuchshund:

SIMBA beautiful of Whiteline

SIMBA beautiful of Whiteline „SIMBA“

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button_heart_pink    In Ausbildung zum Therapiehund:

WAPI NINO beautiful of Whiteline

WAPI NINO beautiful of Whiteline „NINO“

 

WAPI NINO beautiful of Whiteline

WAPI NINO beautiful of Whiteline

 

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