Touren

Der Touren-Sport mit Samojeden  (Autor u. © Adelheid Weiss) 

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Zur Erhaltung der reinrassigen Schlittenhunde bieten der DCNH zusammen mit dem seinen Mitgliedern artgerechte Betätigung in Form von Touren, Leistungsprüfungen und Vielseitigkeitsläufen an.

Hierbei soll nicht die Leistung (Fähigkeit zu Höchstgeschwindigkeit) gefördert werden, sondern alle, dem Standart der reinrassigen Schlittenhunde entsprechenden Eigenschaften wie

Kraft, Ausdauer, Wiederstandsfähigkeit, Genügsamkeit, Führigkeit und ein nicht aggressives Verhalten.  

Der DCNH (Deutscher Club für Nordische Hunde)  bietet zusammen mit dem DSLT (Deutscher Schlittenhundesportclub für Langstrecken) mittlerweile ein reichhaltiges Tourenangebot an. Dies reicht von der einfachen Anfängertour bis hin zur anspruchsvollen Tour für Tourenerfahrene, sogar mit Biwak. Leider kann das Tourenprogramm nicht beliebig weit aufgestockt werden, da das fahren mit (Schlittenhunde-)Gespannen im Wald in vielen Bundesländern verboten ist und dort, wo es erlaubt ist zum Teil nur eingeschränkt möglich ist.

Beim Tourensport geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um das Fahren in der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt steht die artgerechte Beschäftigung mit dem Hund.

Es hat manchmal einen Hauch von Abenteuer an sich, denn man weiß nie, was einem auf den Strecken erwartet. Nicht jeder Musher (Fahrer) kann sich einen Urlaub im Norden leisten, aber möchte mit seinen Hunden dennoch anspruchsvollere und weitere Strecken erfahren.

Will man den Tourensport betreiben, ist einiges zu beachten

Das Geschirr: Es muss gut passen, darf nicht drücken oder scheueren.

Gesundheit: Man startet nur mit gut trainierten Hunden. Sie dürfen nicht krank sein oder frisch geimpft (dann erst nach 5 allerhöchstens 3 Tagen teilnehmen). Der HD Grad sollte nicht schlechter als HD C 2 sein (leichte HD) und bei den Samojeden sollte man die Rippen gut fühlen können. Sie dürfen aber nicht dünn sein, da gerade der Tourensport (so wie im Long Distance Rennbereich) Reserven erfordert.

Ernährung: Eine entsprechend hochwertige Ernährung muss das ganze Jahr über gewährleistet sein. Reines Hochleistungsfutter gibt man aber erst , wenn man mindestens 20 km mehrmals wöchentlich trainiert/fährt. Denn gerade der Samojede zieht auf grund seines ursprünglichen Verdauungstraktes sehr viel aus dem Futter heraus und daher ist es nicht notwendig (zu belastend für den Organismus) immerzu Hochleistungsfutter zu geben. Höhere Leistungen sind von Hunden auf  Dauer nur dann zu erfüllen, wenn das Verhältnis zwischen nährstoffverbrauchenden Stoffwechselvorgängen und nährstoffnachliefernder Ernährung im Gleichgewicht steht. Der Energiegehalt sollte so eingestellt sein, daß der Bedarf des Leistungshundes bereits mit einer Futtermenge abgedeckt werden kann, die nicht zu einer zusätzlichen Belastung durch starke Füllung des Magen-Darm-Traktes führt.

Die Hunde sollten bereits (2 Std. bis spätestens 30 Min.) vor Tourbeginn gut gewässert werden.

Kurz vor dem Tourbeginn:   Lassen wir die Hunde noch einmal in den Garten, damit sie sich lösen können.

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Und die Samojeden welche zuverlässig bei uns bleiben, dürfen dazu auch herumrennen vor dem einspannen.

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Muss ein Hund dennoch sein Geschäft verrichten, so wird man das Tempo verringern, damit er lernt sich während des Laufens zu lösen. Nicht in jedem Fall wird das gelingen, dann lasse ich mir eben die Zeit und bleibe stehen.

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Am Wagen haben wir eine Katzenschaufel angebracht, mit der wir dann meist die Scheiße vom Weg räumen. Für den Sprintsport ist das natürlich ungünstig, da bei einem großen Gespann viel Zeit verloren geht.

Die Ausrüstung:

Der Wagen, Schlitten, das Fahrrad usw.  sollten mit gut funktionierende Bremsen versehen und stabil genug gebaut sein, für die Fahrten im zum Teil unwegsamen Gelände. Die Ausrüstung muss man immer mal wieder kontrollieren und gegebenenfalls ausbessern oder ersetzen. Ein Transportsack ist unbedingt empfehlenswert.

Am Ausgangspunkt sollte das Fahrzeug so ausgerichtet werden, das möglichst keine zu umfahrenden Hindernisse im Weg stehen. Denn gerade zu Anfang sind Tiere noch stürmisch und voller Tatendrang.

Der Trainingswagen (Schlitten, das Rad usw.) wird gut gesichert:

Feststellbremse anziehen. Krallenbremse einstellen. Sicherheitsleine mit Panikhaken am Baum oder die Anhängerkupplung, die Stake out Stange befestigen. Wenn nötig den Leithund vorne mit einer Leine anhängen an z.B. einen Baum oder vermittels eines Schneeankers sichern.

Was in den Packsack gehört:

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  • Ein Rucksack ist sehr nützlich. Denn man kann ihn im Notfall auf den Rücken packen, wenn beispielsweise ein Hund verletzt ist und Platz im Transportsack geschafft werden muss.
  • Rotes Kreuz Sets für den Hund (e) und für den Mensch(en) muss unbedingt mitgenommen werden und schnell greifbar sein.
  • Wichtig sind auch Notfalltropfen. Kreislauftropfen. Traubenzucker (Am besten in Körpernähe tragen).
  • Ebenfalls am Körper: Ein Taschenmesser (um verwickelte Hunde abschneiden zu können. Unbedingt griffbereit)  und ein Handy
  • Booties, Karabinerhaken, Ersatzleine(n), Ersatzgeschirr(e) u. -Halsband(bänder).
  • Reparatur- und Flickmaterial für das Gefährt. Ersatzschlauch und Luftpumpe.
  • Behälter mit ausreichend zimmerwarmen Wasser (die Menge richtet sich nach der Außentemperatur und der Streckenlänge) zum wässern und im Notfall zum (langsamen) übergießen (der Gliedmassen/Körperregionen) eines kollabierenden Hundes.
  • Wasserschüsseln oder ähnliches zum wässern.
  • Trinken für den Musher und einen kleinen Snack zum Essen.
  • Belohnungshappen für die Hunde.
  • Topographische Karte. Kompass. Kleingeld. Handy. Insbesondere in unbekannten Gebieten und auf sehr langen Strecken.

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Der Leithund

Was einen guten Leithund ausmacht wird man besonders im Tourensport feststellen können. Er läuft unbeirrt auch abseits der Wege, dorthin wo der Musher ihn hin schickt. Meist hat der Leithund eine besonders intensive gefühlsmäßige Bindung an seinen Führer. Es gibt Samojeden die dabei auch noch sehr sensibel sind. Würde der Fahrer ungehalten sein und sogar brüllen, könnte es sein, dass der Samojede dann die Arbeit verweigert, oder sich stur stellt. Besser ist es wenn man den Leithund weder pausenlos anfeuert, noch fortlaufend ermahnt. Vielmehr gibt man ihm klare und wenn nötig energische Kommandos, aber das wichtigste, zumindest beim Samojeden, ist das richtige Loben. Gelobt wird immer direkt und nur unmittelbar nachdem der Hund etwas richtig gemacht hat. Eine minimale Tempoerhöhung nimmt er auch als Bestätigung war. Auch aus Fehlern lernt das Tier. Ein klares NEIN und manchmal kurzes Abbremsen oder halten genügt in vielen Situationen. Dann neues Kommando und sofortiges Lob/Beschleunigung als Bestätigung.

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Das Tempo sollte man nicht zu schnell angehen, sondern von Anfang an den flotten Trab anstreben (eventuell etwas herunterbremsen). In dieser Gangart können einige Samojeden sehr schnell voran kommen und über viele km beibehalten, dazu auch noch ziehen. Natürlich dürfen die Tiere auch zwischendurch ab und zu im Galopp rennen, doch nicht durchgehend, denn sie müssen lernen ihre Kräfte ein zu teilen, sich nicht auf den ersten Kilometern zu verausgaben. Denn man muss damit rechnen Umwege zu fahren und dann werden aus 25 km plötzlich 35 km und mehr. Man kann versuchen dieses flotte trabende Gangart auch beim Bergab fahren zu nutzen.

Gerade Junghunde können sich die Kraft noch nicht so gut einteilen. Selbst wenn sie gut trainiert (aufgebaut) wurden, sobald mehrere Gespanne zusammenkommen rennen die Samojeden meist schneller als im Training. Dann muss man sie gut beobachten. Neigt ein Hund zu Stressdurchfall, verausgabt sich ein Tier zu sehr und schwankt?

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Dann ist es gut wenn man ihn ausspannen und frei mit laufen lassen kann. Da zieht er dann nicht noch zusätzlich. Dadurch entfällt die Zugarbeit (Zugarbeit ist erwiesenermaßen 150% anstrengender als das mitlaufen am Rad). Er kann sich erholen, sein Puls normalisiert sich wieder. So kann er oft nach einigen Kilometern wieder eingespannt werden.

Ansonsten muss man eine Pause einlegen und/oder den Hund in den Packsack nehmen. Für manche ist das Tempo auch bei langen, steilen Bergabfahrten zu schnell. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Sie blockieren, das geht dann auf die Gelenke und Ballen. Diesen Hunden hilft auch eine Auszeit im Sack, denn sie schaffen das ziehen bergauf und auf ebener Strecke dennoch meist sehr gut.

Der Junghund

Der Samojede muss mindestens 18 Monate alt sein, bevor er offiziell Touren laufen darf. Beim Azubi sind 3 – 4 km lange Trainingsstrecken zunächst ausreichend. Nach und nach baut man dann die Streckenlänge aus. Es ist besser sich Anfangs Zeit zu lassen und nicht gleich große Touren (lange Strecken) zu fahren. Dann hat man auch noch im hohen Hundealter einen Schlittenhund der immer noch ohne Probleme größere Strecken /Touren laufen und arbeiten/ziehen kann.

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Hier sieht man zwei Jungrüden beim Training für spätere Touren. Sie sind hintereinander eingespannt. So können sie sich nicht gegenseitig von der Arbeit ablenken, oder „herumbalgen“. Können sich besser auf den Musher konzentrieren, die Kommandos besser mit bekommen und somit sicherer ausführen.

Die meisten Musher haben einmal so oder ähnlich angefangen, meistens wohl im Sprintsport. Es ist egal, wie man begann. Hat man erst einmal gut ausgebildete Leithunde so ist das natürlich von Vorteil, da man den Azubi zunächst hinter dem/n Leader/n und bald auch daneben einspannen kann. Vorausgesetzt der Leader setzt sich durch, drückt oder zieht den Lehrling in die gewünschte Richtung und läßt sich von ihm nicht beeindrucken, dann lernt der intelligente Hund sehr schnell. Natürlich muss er auch Leithundeeigenschaften besitzen.

Zu Anfang der Saison beginnt man mit kürzeren Einheiten von etwa 6-12 km und steigert die Streckenlänge allmählich bis auf  30 oder sogar 50 km.

Ein gutes Training ist wichtig, wenn man später auf längere Touren gehen möchte. Das gleiche gilt auch für (Long)Distance-Rennen.

Nachfolgend sieht man zwei Hundeteams bei der Trans Thüringia, einem Etappen/Lastenrennen.

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Unser 3 Hunde Samojedenteam startete 2001 in der Tourenklasse (mit dabei ein 17 kg Jungrüde im Schlittensack). Immerhin war der älteste Hund im Team bereits 10 Jahre alt. Leider endete die Veranstaltung nach 2 Tagen (100 km) auf Grund von anhaltenden Regenfällen.

Hier ein weiteres Bild (aus der BILD THÜRINGEN) vom Start. Zu sehen sind Nanuk, Icy und Roxy:

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Bei diesem Rennen (Trans Thüringia) betrugen die Tagesstrecken ca. 25 – 100 km. Man fuhr mehrere Tage hintereinander (insgesamt ca. 400-425 km) und es gab auch eine Übernachtung im Biwak (das Zelt musste also hin und zurückgefahren bzw. mitgenommen werden).

Longtrailtouren (-rennen), sowie Hochgebirgstouren verlangen vom Musher und seinen Hunden einiges an Ausdauer und Härte ab.

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Interessant für mich war von jeher der Vergleich zwischen Siberian Huskys und Samojeden. Die Huskys sind besonders schnell auf der Ebene und Bergab. Die Stärke unserer Samojeden war das Bergauf-fahren. Da wir viel zusammen mit Husky-Gespannen fahren/trainieren möchten wir dennoch einigermaßen Schritt halten können. Schon während des Trainings bemerkten wir, dass die meisten Samojeden ebenfalls gerne Berge herunter rennen. Doch wenn man das permanent zulässt sind sie nach einigen Kilometern „ausgepowert“. Der Abstand zu den schnelleren Gespannen wird immer größer. Besser sah es aus als wir das Tempo beim Bergabwärts-fahren auf ca. 16 – 17 Std.km beschränkten und die Samojeden im flotten Trab liefen. Dann reichte die Kraft auch für lange und hohe Anstiege, wo sie wieder etwas Zeit aufholen konnten. Bergauf bemühten wir uns die Hunde flott hinauflaufen zu lassen. Erst wenn die Geschwindigkeit unter 5 Std.km abfiel unterstützten wir die Samojeden durch „pedalen“. Notfalls wird abgestiegen und ein Stück neben/hinter dem Fahrzeug her gelaufen. Dies gilt insbesondere für kleinere Gespanne. Hilfreich ist es (im Spätsommer, bei Azubis) einen kurzen Stop ein zu legen, wenn die Zugleistung fast nachlässt. Nach kurzer Zeit wollen die Samojeden meist weiter laufen.

Das wässern:

Günstig ist es vor langen Anstiegen zu wässern, wenn die Leistung eh nachlässt. Doch Achtung, nicht immer an der gleichen Stelle wässern und auch nicht immer vor jedem Anstieg! Sonst laufen die Samojeden irgendwann nicht mehr zügig Bergauf, verringern die Geschwindigkeit extrem, immer an den gleichen Stellen. Nach dem wässern sind die Hunde wieder begeisterungsfähiger und ziehen das Fahrzeug meist besser. Je wärmer es ist, desto öfter sind die obligatorischen Stops, zum wässern.

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Anzeichen dafür, das man wässern muss ist z.B. das vermehrte Streben zu Pfützen, Wassergräben oder anderen Wasserstellen, auch das vermehrte Gras/Laubfressen.

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Im Spätsommer, wenn die Temperatur auf ca. 13 ° C gesunken ist, beginnt man mit dem trainieren, damit man für die kommende Saison ein gut trainiertes Gespann hat. Meistens ist die Temperatur dann morgens früh abends kurz vor der Dunkelheit am besten geeignet zum trainieren. In manchen Waldreichen, höher gelegenen Gegenden ist es auch manchmal möglich im Sommer (natürlich auf kürzeren Strecken) zu trainieren. Hitze macht den Samojeden übrigens weniger aus, als beispielsweise hohe Luftfeuchtigkeit.

Man sollte ab und zu neue Strecken fahren/auswählen, bzw. die Wege variieren. Sonst dämpft man den Tatendrang unnütz, denn nichts ist langweiliger (zumindest für den Samojeden) als immer das gleiche Einerlei.

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Der Musher muss bei dieser Art der Beschäftigung die Fähigkeiten seiner Hunde richtig einschätzen können. Selbst wenn er nur 20 – 30 km trainiert, muss die Kondition der Tiere so gut sein, das sie durchaus das doppelte laufen können. Denn man kann sich auch einmal verfahren, der Weg kann unpassierbar sein, ohne entsprechende Ausweichmöglichkeiten, man kann sich in unbekanntem Gebiet verschätzen, wenn beispielsweise die Wege sehr schlangenförmig angelegt sind, dies aber auf der Karte nicht so deutlich ersichtlich war, wenn ein verletzter Hund/Mensch transportiert werden muss usw.

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Das dies bei einem nur 1 – 2 x Training pro Woche und auf Kurzstrecken nicht möglich ist, zu erreichen, ist klar. Man beginnt mit kleinen Touren und Trainingseinheiten bis ca. 20 km. Mit fortschreitendem Training, mit zunehmender Tourenerfahrung und wachsender Kondition von Mensch und Hund kann man sich auch in höhergelegenere Gebiete begeben und schwierigere/längere Touren fahren.

Nachfolgend ein Bild von unserer ersten Longtour im Jahre 1997 aufgenommen in ca. 1400 m Höhe. Es ging konstant Bergauf. Außer mich, als Beifahrer, zogen unsere 4 Samojeden noch eine Zeitlang ein Mädchen auf ihrem Bog hinter sich her. Wir waren beeindruckt von der konstanten Leistung unserer Hunde.

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Nach diesem Erlebnis stand für uns fest, das uns und unseren Samojeden Langstrecken/-Touren mehr lagen als die Sprintrennen.

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Mit zunehmender Länge der zurückgelegten Strecke verlängern sich auch die Ruhepausen für die Tiere.

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Es spielt dabei keine Rolle, ob die Hunde dabei stehen bleiben oder sich ab legen. Wir haben die Erfahrung gemacht, das abgelegte Samojeden entspannter sind und bevorzugen dies in längeren Pausen.

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Insbesondere bei großen Gespannen ist es in solchen Situationen besser die Hunde gut zu sichern, z.B. durch zusätzliches Anbinden an einen Baum.

Immer wieder kann es dazu kommen, das man während der Tour kurze Stops einlegen muss, wie etwa zum reparieren eines Reifens oder wenn man auf  langsamere Teams warten will/muss. Insbesondere für unsere Samojeden, -die ja viel lieber laufen möchten- eine nicht gern gesehene Aufgabe. Aber auch das ist mit der nötigen Geduld im Laufe der Zeit (er)lernbar. Mit kleinen Leckerbissen kann man sie zum Teil ablenken und das Warten „versüßen“.

Der Tourensport hat noch einen angenehmen Nebeneffekt.

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Die Hunde lernen miteinander friedlich um zu gehen und so macht es den Meisten im Laufe der Zeit auch nichts mehr aus, wenn sie eng zusammenstehen und -laufen.

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Beim Start und unbekannten Teams sollte man aber zunächst Abstand halten, da dies stressige Situationen sind.

Im hohen Schnee ist das Vorankommen oft schwierig, langwierig und ermüdend. Insbesondere wenn es sich um Nass-Schnee handelt.

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Wenn der Schnee zu hoch liegt, geht ein Musher voran und spurt entweder selbst oder mit seinem Gespann-Hunden den Weg. Die anderen Teilnehmer warten derweil. Wenn die Tour länger dauert, kommt jedes Gespann an die Reihe, da es sehr anstrengend ist.

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Das Fahren im offenen Gelände, bei zugeschneiten Wegen ist sehr interessant. Hier sieht man wie gut der/die Leithund/e auf ihre Musher hören. Meistens suchen sie sich automatisch eine Spur im Schnee der sie dann selbständig folgen, und sei es nur ein Wildwechsel.

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Auf den Touren begegnet man auch allerlei Fahrzeugen (Bagger, Baumtransporter, Autos usw.). Meist tauchen sie plötzlich auf und nicht jeder Fahrer weicht aus. Die Hunde dürfen sich nicht von deren Geräuschen beeindrucken lassen.

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Im Notfall muss man das ganze Gespann zur Seite lenken, wo die Hunde dann so lange geduldig ausharren müssen bis sie die Erlaubnis zum Weiterfahren erhalten.

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Bei einem großen Gespann muss man aber beachten, dass man nur hinten abwartend stehen kann, wenn man sich auf die vorderen Hunde verlassen kann. Denn die Hunde könnten ja schnell/plötzlich zur Seite schwenken und ständen dann natürlich quer auf dem Weg.

Auf diesen Langstrecken trifft man natürlich auch auf Menschen (Jogger, Fahrradfahrer, Skifahrer, Wandergruppen usw.).

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Neugierige Samojeden und unerfahrene Hunde spannt man daher besser weit hinten z. B. in der Wheel Position ein. So bekommt man sie besser dort vorbei.

Oder es fährt zur Sicherheit ein Radfahrer nebenher der bei Begegnungen zwischen den unerfahrenen/neugierigen Hund und die Person fährt und ihn so vorbei begleitet. Ruft man den Hunden ein Richtungskommando zu, kann es passieren, dass sich die Menschen angesprochen fühlen und dorthin ausweichen. Oder sie vergessen vor Staunen einfach das sie im Weg stehen. In beiden Fällen ist es gut wenn man einen schnell reagierenden Leithund/gute Leithunde hat, die auf  Befehl hin (manchmal auch slalomartig) um sie herum fahren.

Bei einem gut eingespielten Team kann es durchaus vorkommen, dass man kein Kommando mehr zu geben braucht, da die Samojeden selbständig ausweichen, sich einen günstigen Weg suchen. Jedoch sollte man dann nicht in jedem Fall die Hunde entscheiden lassen, wohin sie gehen möchten.

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Bekanntermaßen mögen insbesondere Samojeden alle anderen vierbeinigen Artgenossen. Daher ist es besonders schwer, an einem Hund oder einer Hundegruppe vorbei zu kommen.

Die Jagdhunde auf dem Bild liefen normalerweise frei herum und wagten sich auch ins laufende Gespann hinein. So waren wir immer froh das unsere Samojeden einen so gutmütigen Charakter haben und selbst  auf solche  Scheinangriffe nicht bösartig reagierten.

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Schwierigkeiten könnte es bei Pferdebegegnungen kommen. Denn Pferde sind Fluchttiere. Warum die Pferde scheuen hat unterschiedliche Gründe. Selbst wenn das eine Gespann am Pferd vorbeifahren konnte ist es noch keine Garantie für das folgende Gespann das es auch hier geht. Gefährlich wird es, wenn die Pferde sich dann plötzlich umdrehen, rückwärts laufen und mit den Hufen nach den Hunden ausschlagen.

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Wenn uns Reiter begegnen verringern wir die Geschwindigkeit des Gespannes und beobachten die Reiter und Pferde. Die Reaktionen sind unterschiedlich.

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Die einen reiten einfach vorbei. Manche reiten zur Seite und steigen ab, halten die Pferde am Zügel. Je nach Situation müssen wir entscheiden, ob wir die Hunde ablegen um unsichere Pferde vorbei zu lassen, oder langsam vorbeifahren. Leider gibt es Pferde die schon scheuen weit bevor wir sie erreichen und die dann wegrennen. Nicht empfehlenswert ist es, mit den Hunden bei Pferdebegegnungen um zu drehen. Das haben wir eine Zeitlang praktiziert, doch mit jedem Umdrehen und weg fahren führten sich unsere Hunde extremer auf, „kreischend“ und bellend strebten sie erst Recht zu den Tieren hin.

Das Pferd auf dem Bild tauchte plötzlich in einer Kurve auf. Anscheinend war es Hunde und Fahrzeuge gewohnt, denn es lief ruhig vorbei.

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Um mit Anfängerhunden oder als Anfängermusher Begegnungen aller Art zu üben, ist es empfehlenswert, eine Begleitperson mit zu nehmen (auf dem Wagen/Schlitten) oder eine Fahrradbegleitung. Erfahrene Musher helfen den Anfängern indem sie mit dem Fahrzeug neben den leitenden Hunden/ Anfängerhunden her fahren und so vorbei begleiten.

Ist dies Alles nicht möglich,  muss man allein zurecht kommen, hält man gegebenenfalls an, geht nach vorne zu den Hunden (die stehen oder abliegen) und lässt Jogger, Fahrzeuge, Pferde etc. passieren.

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Mit der Zeit werden die Hunde und der Musher selbstsicherer. Der Fahrer kann besser einschätzen, wie seine Tiere in der Regel reagieren werden.

Unsere Samojeden sind sehr freundlich, daher bereitet es keine Probleme auch längere Zeit nebeneinander zu fahren, zu überholen oder überholt zu werden.

In den letzten Jahren bildeten wir auch oft ein großes Team gemixt aus verschiedenen Samojeden. Wie es hier zu sehen ist aus den  JEDIE`S & BEAUTIFUL OF WHITELINE Kennels:

 

Aber selbst beim perfektesten Team darf man nie vergessen, daß Schlittenhunde keine Maschinen sind und sollte sich auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen. Doch man hat immer ein gutes Gefühl, wenn man weiss, das man sich auf seine Tiere verlassen kann. Diese Sicherheit wird sich auch auf die Hunde übertragen.

Gerade im Tourensport muss man sich auf verschiedene natürliche Hindernisse (umgefallene Bäume, Bachdurchquerungen, Glatteisplatten und -Flächen, Geröll, unwegsames Gelände, Erdrutsch usw.) einstellen können.

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Nicht immer kommt man mit dem Wagen/Schlitten hinterher, wo die Samojeden noch durch-, drunter- oder drüber gelangen. Dann muss man in der Lage sein, die Hunde, entweder im großen Bogen um das Hindernis zu lenken, oder die Tiere aus, und später wieder ein zu spannen.

Manche Brücken sind so schmal, dass nicht jeder Wagen oder Schlitten darüber passt.

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Aufpassen muss man insbesondere beim Überqueren von Parkplätzen, wegen der rein und raus fahrenden Autos/Motorräder etc. Abgestellte Autos sind ungünstig platziert und schwerer zu umrunden.

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Je größer das Gespann, desto schwieriger wird es natürlich. Dasselbe gilt für geschlossene Schranken.

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Auch das Fahren am Straßenrand, auf dem Gehsteig, erfordert höchste Konzentration. Das geringste Abweichen vom Fahrweg muss unverzüglich im Ansatz korrigiert werden.

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Auf den Touren ist man sich gegenseitig behilflich. So wie bei der Straßenüberquerung. So kann ein Radfahrer oder kleineres Gespann zur gegenüberliegenden Seite fahren und dem(n)  größeren Gespann(en)ein Zeichen geben, wenn die Straße passierbar ist. Im Notfall muss der Verkehrkurzfristig angehalten werden, um niemanden zu gefährden.

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Am Tourende müssen die Hunde noch einige Minuten abkühlen, am Stake out oder im Einspann. Sie werden ausgibig gestreichelt, bekommen Leckerbissen und nochmals etwas zu trinken.

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So schmutzige Samojeden darf man nicht baden wenn man viel unterwegs ist, höchstens das Fell grob lauwarm abspritzen. Wenn man die Samojeden baden würde, ginge die natürliche Selbstreinigungskraft vorübergehend verloren, das Fell saugt sich schneller voll Wasser und trocknet (aus eigener Kraft) langsamer ab.

Bei einer Tour mussten unsere Samojeden einen Bach durchqueren.  Sie schwenkten natürlich gleich um, zur tiefsten Wasserstelle und sprangen hinein. Sofort nach Erreichen der anderen Seite, wälzten die Tiere sich im Schnee.

5 Minuten später lagen die Hundeteams 15 Minuten im Schnee, da der Tourgastgeber an diesem Platz eine längere Pause eingeplant hatte. Damals hatte ich Angst das unsere Samojeden mit ihrem dicken Fell krank werden würden, doch nichts dergleichen geschah. Unsere Hunde hatten instinktiv richtig gehandelt. So erreichte die Nässe erst gar nicht ihre Haut.

Während die Hunde abkühlen untersucht man die Hundepfoten.

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Die häufigsten Verletzungen befinden sich an den Ballen (Blasen, Schnittverletzungen, eingetretene Holzstacheln und Steinchen etc.).

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und den Nägeln (abgebrochen, gesplittert, stark abgenutzt usw.).

Auch die Türen am Auto, dem Hundetransporter, den Hundeboxen etc. schließt man nicht sofort, wenn die Hunde noch überhitzt darin abliegen.

In unseren Boxen befinden sich Thermo-Hundedecken. Wenn die Regen/Schnee-Nässe aus dem Fell läuft, liegen die Samojeden wenigstens einigermaßen trocken und warm. Zudem lassen sich die Decken bei 40 °C waschen und sie trocknen sehr schnell.

An dieser Stelle möchte ich noch Situationen aufzeigen, die man auf einer Tour üben kann: 

Insbesondere die letzten Übungen sollten aber eher gegen Ende der Tour geübt werden, wenn die erste Power weg ist, die Hunde schon etwas ruhiger geworden sind und sich aneinander gewöhnen konnten.

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Von der linken auf die rechte Seite und umgekehrt, sowie auf in der Mitte des Weges laufen.

Auf den folgende Bild ist der Wechsel von der linken zur rechten Wegseite zu sehen:

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Übrigens finde ich es vorteilhaft, wenn die Samojeden überwiegend in der Wegmitte laufen. Denn dies hat verschiedene Vorteile. Unter anderem sind die Tiere schneller auf eine bestimmte Seite zu lenken, wenn dies erforderlich sein sollte.

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Die Hunde gelangen nicht so schnell an die Wegränder die nicht ganz ungefährlich sind (vermehrte Zecken, weggeworfene scharfe Gegenstände, Mauselöcher usw.) und an denen die Samojeden gerne bummeln um Gras zu fressen oder in die Wasserpfützen zu laufen die dort vermehrt auftreten um zu saufen.

AN KREUZUNGEN

Nicht an jeder Kreuzung fährt man dorthin wohin die Hunde streben. So kann man z. B. kleine Inseln nutzen, um eine Extraübung ein zu bauen (drum herum fahren, „head on passing“) wenn es die nachfolgenden Gespanne nicht aufhält/behindert.

Manchmal ergibt es sich auch, das man auf vereinzelten Streckenabschnitten auf unterschiedlichen Wegen fährt. Am besten trennen sich die Teams wie im Reisverschlussverfahren und ordnen sich später wieder ein, auf dem gemeinsamen Weg. Am besten fahren Ortskundige voraus auf den getrennten Wegen.

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Auch kleinere Gespanne können an Kreuzungen versuchen das Kommando zum abbiegen hinaus zu schieben bis sie fast vorbei sind. Gerade nachfolgende Gespanne haben es schwer da die Hunde gerne Kurven „schnibbeln“. Sich versuchen hintereinander oder nebeneinander ein zu ordnen.

WENDEMANÖVER

Zunächst mit einfachen Übungen beginnen, wie das Wenden in großen Bögen auf Plätzen und in breiten Sackgassen. Dann schwerere Aufgaben, wie das wenden an Kreuzungen, auf engerem Raum und im unebenen Gelände.

Nachfolgend zwei Wende-Beispiele: Der erste Versuch schlug fehl. Beim zweiten Versuch sah uns schon ziemlich gut aus.

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Wichtig ist das man nach dem wenden nicht sofort losspurtet. Sondern kurz anhalten, ehe man weiter fährt.

ANHALTEN und WARTEN

Hilfreich ist es zunächst bergauf zu üben. Wenn man so tut als wenn man etwas verloren hat, der Wagen kontrolliert werden muss, einem Musher geholfen werden muss usw. ist es glaubwürdiger/einleuchtender für die Hunde das sie stehen und warten müssen. Dabei die Krallen/Feststellbremse nicht vergessen! Am besten beides. Denn sobald sich ein Team in Bewegung setzt folgen weitere automatisch und zwar augenblicklich.

HINDERNISS UMRUNDEN

Ein Baumstamm wird in den Weg gelegt und auf  den Musher-Befehl hin umrundet das Team das Hinderniss. Auf den Bildern einmal rechts vorbei und einmal links vorbei:

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ÜBERHOLEN 

Wechselweise überholen, überholen lassen. Einmal fährt das zu überholende Gespann links, dann wieder rechts. Natürlich die Hunde auf längere Zeit nebeneinander laufen lassen, sofern es möglich ist. Solche Situationen ergeben sich meist automatisch auf den Touren.

„HEAD ON PASSING“

Eine schwierige Übung, besonders für unerfahrene Hunde. Wenn man noch unsicher ist, kann das eine Gespann stehen bleiben (der Musher kann sich zu seinen Hunden stellen), während das andere Team zufährt. Diese Übung klappt nicht immer von Anfang an. Oft dreht ein Gespann um, weil die Hunde hinter den Artgenossen her laufen möchten. 

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Ich empfehle diese Übung nicht zu oft hintereinander durch zu führen. Es bedeutet  nur unnötigen Stress für die Hunde.

FÜR ALLE ÜBUNGEN UND FAHRTEN GILT:

Rücksichtnahme auf die anderen Teams, Übergriffe und Beissereien unbedingt unterbinden. Hat man solche Hunde sollte man Auseinandersetzungen vermeiden in dem man z.B. nicht ständig überholt, mit seinen Hunden an der Seite steht und wartet das die anderen Teams vorbeifahren, sondern sich einreiht und dort fährt.  

Manchmal benötigt man Nerven wie Drahtseile, viel Ruhe und Geduld, wenn man den eigenständigen, ungeduldigen und gesprächigen Samojeden ausbilden will, aber es macht auch sehr viel Spaß wenn man merkt das sie freudig arbeiten. Wenn man ein Gespann besitzt, in dem die Samojeden gleichmäßig ziehen und sauber hintereinander laufen (vor allem wenn das Alter und der Laufstil sehr unterschiedlich ist, wie über all die Jahre bei unseren Hunden), wenn die Tiere auf den Musher achten und sogar zurückkommen, wenn er vom Fahrzeug fällt… dann kann man mit Recht stolz sein, auf sein Team.

Erfahrungsgemäß weiß ich, das so etwas oft einige Monate, eher Jahre dauert, das man immer wieder Rückschläge einstecken muss, wie etwa beim Verlust eines sehr guten Leithundes, wonach man sozusagen ganz neu beginnt, oder keinen Ersatz schaffen kann, trotz verschiedenster Bemühungen, auf  Grund des Mangels an wirklich guten Leithunden.

So kann es im schlimmsten Fall passieren das überhaupt nichts mehr positiv läuft und das die Samojeden im schlimmsten Fall die Arbeit total verweigern. Wir haben schon vieles im Laufe der vielen Jahre erlebt.  Samojeden aus zu bilden und auf  langen Distanzcen zu fahren, ist mit Sicherheit nicht einfach. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es in Europa so gut wie keine Samojedenteams im Long-Distance-Bereich gibt.

Als Musher wird man nicht geboren. Auch Fehler gehören zum lernen dazu!

   datei-ordner_ba5c29fdce0ef5550ebbdf6ea24571de   Galerien zum TOUREN-SPORT

rund_79d09f645b7007038cc2c8d8ff6f9c63 MAILES-TREFFEN  2007:   http://www.samojedenseiten.de/Sternfahrt% 20in% 20Mailes% 2007 /  Alljährlich findet eine Sternfahrt in Mailes statt. Hier Bilder aus dem Jahr 2007. Trainingsbilder mit Georg und Erika und ihren Huskys, sowie unserem 10er Team Samojeden

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rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  WELZHEIMER-WALD-TOUR im Herbst 2008         

Wie jedes Jahr veranstalteten wir auch im Jahr 2008 eine Wochenendtour. Auch dieses Mal waren es überwiegend Samojeden Besitzer die daran teil nahmen. Mit dabei „Neu-Einsteiger“ mit Jung-Samojeden für die es die erste Tour war und auch einige „Alte Hasen“. Wie immer verteilte ich unsere Hunde etwas auf die anderen Gespanne und wechselte mich mit Bero ab beim fahren/mitfahren. So konnte ich auch die Aufnahmen machen von meinem Wagensitzplatz aus.

Das Wetter hatte ein Einsehen und bescherte uns zwar einen kaltes aber wunderschönes Herbstwochenende. So konnten wir auch wieder gemütlich draußen verbringen, am obligatorischen Lagerfeuer.                           

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  • Zweiter Tourtag:                                                                           blink021  http://www.samojedenseiten.de/Tour% 20Welzh.08% 20Sonntag /                                              Gemischte Bilder: Spielende Samojeden. Eine Spitzhündin u. ein alter Malamute sind mit dabei.  Standbilder von Samojeden aus verschiedenen Zuchten:

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rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  WELZHEIMER-WALD-TOUR im April 2010 http://samojedenheidi.jalbum.net/Welzheimer%20Waldtour%20April%202010/                                                                                                                                                                                               

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463 THÜRINGER TOUR im Herbst 2011: http://samojedenheidi.jalbum.net/Tour%20bei%20Marina%2010.2010/                                                               Im Oktober 2010 namen wir an einer mehrtägigen Tour in Thüringen teil. Unter anderem auch mit vielen Samojeden aus dem Osten, Norden und Süden Deutschlands.

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463 TOUR und LP 3 PRÜFUNG SAMOJEDEN-KENNEL JEDIE´S http://samojedenheidi.jalbum.net/Tour%20und%20LP3%20im%20M%C3%A4rz%202011/            Im März 2011 fand die 5. Fränkisch-Schwäbische Tour von Familie Reuther statt. Daran habe ich an zwei Wochenenden auch teilgenommen. Zudem an einem Tag bei 4 Jedie`s Samojeden die Leistungsprüfung 3 abgenommen.

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  WAGENTOUR in FRANKEN 2012: http://samojedenheidi.jalbum.net/Tour%20Franken%20Februar%202012/                                                             

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463 TOUR und LP 3 PRÜFUNG: SAMOJEDEN-KENNEL OF WHITE NORDIC STORM und auch unserem BEAUTIFUL OF WHITELINE KENNEL http://samojedenheidi.jalbum.net/Tour%2C%20Seminar%20und%20LP3%20Pr%C3%BCfungen/ 

Im Oktober 2012 wurde 3 Tage lang gefahren anlässlich einer Tour in Thüringen, organisiert von Marina Arend. 2 Prüfer konnten dann die Samojeden in der höchsten DCNH Leistungsstufe, der LP 3 prüfen. Besonders der erste Tag war schwierig mit hohem Schnee, Schneeverwehungen usw. die den Wagen arg bremsten. Aber alle Hunde zogen unermütlich voran.

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463 WAGENROUR zum Jahresabschluss 2012:

http://samojedenheidi.jalbum.net/110%20KM%20Wagentour/                                                                             Ende Dezember 2012 liefen die „Jedies“ und „beautiful of Whiteline“ Samojeden in 3 Tagen 110 KM. Denn die beiden jüngsten Hündinnen, ISI und MITENA sammeln die notwendigen 400 KM für die DCNH  Leistungsprüfung Stufe 3 (LP3). Die alte LALA und Junghündin MAI gingen währenddessen spazieren oder warteten auf die Rückkehr der Gespanne.

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463 OSTER-TOUR 2013 mit LP 3 PRÜFUNG von ISI

4 tägige Wagen-Tour über 86 Kilometer, in abwechslungsreicher Landschaft, u.a. mit steilen Auf- und Abfahrten über Glatteis, vielen Pferdebegegnungen, Ortsdurchquerungen und Straßenüberquerungen. Mit dabei, 12 Samojeden in gemischten Teams (Kennel: „Jedies“ und „beautiful of Whiteline“), 2 Samojeden (Samojede in Not), 1 Husky und 2 Grönländer. Unique USI beautiful of Whiteline vollendete ihre VDH/DCNH LP1 und LP2 mit 641 KM und wurde geprüft in der höchsten Leistungsprüfungssufe, der LP3.

 GALERIE: http://samojedenheidi.jalbum.net/Tour%20Welzheim%20Ostern%202013/

  projanim  VIDEO: blinkendes00006 http://www.youtube.com/watch?v=dqWCDxXHwgk (cophyright: Jennifer u. Jacqueline Jager)

 

 

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „TOUR WELZHEIM 01.- 02.März 2014“  

Nachdem die Schnee-rennen in der Saison 13/14 vollkommen ausgefallen waren beschloss ich eine kleine WAGEN-TOUR in unseren Wäldern an zu bieten. Denn gemeinsam mit anderen Hunden macht es unseren Samojeden mehr Spaß zu laufen. Das sie dabei gleich zwei Personen die Berge hochzogen störte sie daher auch nicht sehr. Am zweiten Tag waren sie so schlammig das sie anschließend abgebraust wurden.

 GALERIE: http://samojedenheidi.jalbum.net/TOUR%20WELZHEIM%2001.-%2002.M%C3%A4rz%2…

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „Tour WELZHEIM 14-16. März 20142014“                                                              

An unserer jährlich stattfindenden Welzheimer-Tour (14-16. März 2014) mit insgesammt 77 Kilometer waren dieses Mal alle Schlittenhunderassen vertreten: Malamuten aus der Schweiz, Grönländer, Huskys und natürlich die Samojeden. Am zweiten Tourentag fuhren wir trotz für diese Jahreszeit zu warmer Temperaturen immerhin 34 Kilometer, wobei sogar 712 Höhenmeter überwunden wurden und alles mit einigen Beifahrern als „Zusatzballast“. Den folgenden Tag fuhren wir nochmals 23 Kilometer und 500 Höhenmeter.

 GALERIE: http://samojedenheidi.jalbum.net/WELZHEIMER-TOUR%202014/

 

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „OSTER-TOUR 2014″

An der 4tägige Wagentour über 75 Kilometer im Thüringer Wald nahmen dieses mal sehr viele Samojeden, ein Malamuten-, ein Grönland-Hunde-Gespann, sowie Samojeden-Mischlinge und Wolfsspitze teil. Die Hunde bewältigten täglich zwischen 330 – 570 Höhenmeter bei teilweise schwierigem Untergrund. Das Wetter wechselte zwischen Kälte und Wärme, Schnee, Hagel und Sonnenschein ab, ein richtiges April-wechsel-wetter also. Unsere inzwischen älteren Samojeden (meist zwischen bald 9 – 11 Jahren) hatten viel Spaß dabei und die Mitfahrer auf unserem Trainingswagen hoffentlich auch.

 GALERIE: http://samojedenheidi.jalbum.net/OSTER-TOUR%202014/

 

  projanim   Sechs Video`s:  Tour Februar 2014: 

blinkendes00006 7 Samoyeds running around (1. Video) 

BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS. Before I start to a trainings-tour in February 2014 I let my dogs running around. Our puppy SHANIA runs around with the pack.

blinkendes00006 2 Samoyed-Teams on Tour (1. Video)

JEDIES and BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS take a pointet rurve on a trainings-tour in February 2014.

blinkendes00006 7 Samoyeds running around (2. Video)

BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS. Before I start to a trainings-tour in February 2014 I let my dogs running around. Our puppy SHANIA runs around with the pack.

blinkendes00006 2 Samoyed-Teams on Tour (2. Video)

JEDIES and BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS. come back to the startplace afther a 35 km Tour in Februar 2014 (1 mile = 1,609 km). The Samoyeds in my team now 11 years to 8,5 years old.

blinkendes00006 2 Samoyed-Teams on Tour (3. Video)

JEDIES and BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS. Rest on a 35 km Tour in Februar 2014 (1 mile = 1,609 km). My 11 years old PETALA wailing like a wolf.

blinkendes00006 2 Samoyed-Teams on Tour (4. Video)

JEDIES and BEAUTIFUL OF WHITELINE SAMOYEDS on a 35 km Tour in Februar 2014 (1 mile = 1,609 km).

 

 

 rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „Schlittentour im NOVEMBER 2014“  

00004454   Ein Video: blinkendes00006 Sleddog-TOUR November 2014                                                         Tour over 25 Kilometre on different undergrounds. Passing cyclist, walker,     car and a herd of goats. Samoyeds from Kennel: VON DEN FIEDELEN PFOTEN & BEAUTIFUL OF WHITELINE

 

 

 

rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „Tour TRUCKENTAL April 2015“

 Tainingscar-Tour Part 1: April 2015 we drove a 3 day`s tour with our Samoyeds in the mountainous in Thüringen. The oldest 5 Samoyeds in my team between 12 – soon 10 years old. The Samoyeds from 3 Kennels: JEDIES, FIDELE PFOTEN and our BEAUTIFUL OF WHITELINE

paw-banner GALERIE: http://samojedenheidi.jalbum.net/TOUR%20Truckental%20April%202015/index.html

  projanim   Drei  Tour-Video`s: 

 

 

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rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „TOUR WELZHEIM November 2015“  

 

  projanim   Drei  Tour-Video`s: 

Herbst-(autumnal)-Sleddog-Tour 1. Teil

5 teams mit Husky`s, Grönländhunden und Samojeden auf einer Strecke von 24 Kilometern unterwegs. We made November 2015 a Trainingscar-Tour over 24 kilometre, 530 metres in height, in our woods with 5 teams: Husky`s, Greenland-dogs and Samoyeds. Samoyed Kennels: ARCANAS VON TUULI (ch), JEDIE`s and BEAUTIFUL OF WHITELINE

 

Herbst-(autumnal)-Sleddog-Tour 2. Teil

Trainingscar-Tour over 24 kilometre in rising and sloping wood-terrain, 530 metres in height. with 5 teams: Husky`s, Greenland-dogs and Samoyeds. Samoyed Kennels: ARCANAS VON TUULI (ch), JEDIE`s and BEAUTIFUL OF WHITELINE

 

Herbst-(autumnal)-Sleddog-Tour 3. Teil

Mit Grönlandhunden und Samojeden unterwegs auf einer Strecke von 23 Kilometern und 440 Höhenmetern. Trainingscar-Tour over 23 kilometre in rising and sloping wood-terrain, 440 metres in height. with Greenland-dogs and Samoyeds. Samoyed Kennels: ARCANAS VON TUULI (ch), JEDIE`s and BEAUTIFUL OF WHITELINE

 

 

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rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „Tour TRUCKENTAL April 2016“

 

Trainingscar-Tour April 2016, the first day in rain. We go on a cruise 3 day`s long over 77 Kilometre with our Samoyeds in the mountainous of Thüringen. The oldest Samoyeds in my team between 12,5 – soon 11 and 10 years old. The Samoyeds from 3 Kennels: JEDIES, FIDELE PFOTEN and our BEAUTIFUL OF WHITELINE. Other dogs: Spitz, Border/Samoyed-Mix, Greenlanddog, Alaskan Malamute, gun dog

 

  projanim  Zwei Tour-Video`s: 

 

 

 

 

 

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rund_75911cd88e2e5a5b9ae5bc82bdc7c463  „TOUR WELZHEIM 23.-25.04.2016“  

 

Tour in our woods (Germany) over 21 Kilometer and 500 metres in height on 23.04.2016. Samoyeds from Kennels: JEDIE`S & BEAUTIFUL OF WHITELINE = 7 dog team, the oldest are 10 – 12,5 years old. Greenland-dog team from Thomas Brauer.

 

 

Our Welzheimer Tour in our woods (Germany) over 20 Kilometer and 500 metres in height on 24.04.2016. Samoyeds from Kennels: JEDIE`S and our BEAUTIFUL OF WHITELINE 6 dog team, the oldest are 10 – 11 years old. Greenland-dog team from Thomas Brauer. Old Siberian-husky team from Georg Frauenholz.

 

Tour over 12 Kilometer on 25.04.2016. Samoyeds from Kennel: BEAUTIFUL OF WHITELINE = 6 dog team, the oldest are 10 – 11 years old. Kennel: BEAUTIFUL OF WHITELINE

 

 

 

 

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