SAISON 1992
Internationales Schlittenhunderennen in Malmsheim, vom 05.- 06. Dezember 92
Es war mein erstes Rennen und auch zugleich für das letzte in dieser Klasse. Es war die S-Klasse (Pulka) Damen. Die Streckenlänge betrug 9 km. Ich startete mit Active Anuschka of Whiteline. Die Zuschauer amüsierten sich, weil sie einen zur Pulka umgebauten Fahrradanhänger mit zog, der mit seinem Holzgestell wie ein überdimensionaler Einufswagen aussah. Vom Gewicht her hatte sie von allen Hunden (9 Huskys, 1 Malamut u. unsere Samojedenhündin) das schwerste Gewicht zu ziehen. Aber Anuschka zog dieses Gefährt unermütlich, sogar bergauf, ohne Probleme. So erreichten wir immerhin den 2. Platz mit insgesamt 45.11.48 Minuten.
Ergebnisse Pulka Klasse: 4 S-Damen. Schnells. Erg. = 36.41.71 Min., langs. Erg. = 51.58.56 Min. und 7 S-Herren. Schnells. Erg. = 32.30.85 Min., langs. Erg. = 52.10.04 Min.
SAISON 1995
Internationales Schlittenhunderennen in Malmsheim vom 09.-10. Dezember 95
Dieses Mal startete ich in der Kategorie D2 (2 AM/G/S) mit dem Trainingswagen. Mein erstes Wagenrennen also. Von 4 Startern (alles Malamuten, ausser meinen Samojeden) erreichte ich mit meinen beiden Hunden den 3. Platz, mit insgesamt 01.09.02 Min.
Ergebnisse Klasse D2: Das schnellste Gespann benötigte 01.02.41 Min. und das langsamste 01.14.41 Min.
Schlittenhunderennen in Böblingen vom 16. -17. Dezember 95
Mein erstes Schneerennen. Das Vorankommen war schwierig, der Schlitten aus Plastik, mit breiten Kufen. Die rutschte mühsam über den geringen Schnee. Vorne aufgehangen wie ein Kinderschlitten pedelte er bei jeder Bewegung hin und her. Dieses Mal startete ich in der Klasse C2 (3 – 4 AM/G/S). Von den 7 Gespannen (mit Malamuten ausser meinen Samojeden) erreichten wir dann immerhin noch den 5. Platz mit insgesamt 01.11.59 Minuten.
Ergebnisse Klasse C2: Das schnellste Gespann benötigte insges.01.02.36 Min. und das langsamste 01.14.06 Min. (ein Gespann startete nur an einem Tag).
SAISON 1997/98
Internationales Schlittenhunderennen Malmsheim vom 06. – 07. Dezember 97
Harry fuhr damals sein erstes Rennen. Er startete mit unseren Samojeden, mit dem Trainingswagen, in der Kategorie C2 (3 – 4 AM/G/S) und erreichte den 1. Platz.
Internationales Schlittenhunderennen Malmsheim vom 05. – 06. Dezember 98
Wiederum ein Start mit unseren Samojeden mit dem Trainingswagen, in der Kategorie C2 (3 – 4 Hunde). Dieses Mal fuhr ich unser Gespann und erreichte den 3. Platz.
SAISON 1999
Schlittenhunde- VIELSEITIGKEITSLAUF in Zentbechhofen (LV Franken), vom 27.- 28. November 99
Ich fuhr mit 5 Samojeden: Kisses, Icy, Roxy, Blizzard und Anuschka. Es war unser erster Vielseitigkeitslauf. Wir fuhren mit dem Trainingswagen eine Strecke von 28 km in 1.53 Std. Es gab keine Plazierungen. Auf der Strecke musste man verschiedene Hindernisse/Aufgaben bewältigen.
Informationen zum Vielseitigkeitslauf findet man hier:
http://samojede.wordpress.com/sport/schlittenhundesport/vielseitigkeitslaufe/
Internationales Schlittenhunderennen in Malmsheim, vom 04.- 05. Dezember 99
Inzwischen war unser Rudel vergrößert worden und so konnte ich mit 5 Samojeden beim Wagenrennen, in der Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S) starten. Ich erreichte den 3. Platz mit 01.03.20 Minuten. Nur um 5 Sekunden verfehlte ich den 2. Platz. Dieses Mal starteten 4 Gespanne. Es waren ausser unseren Samojeden auch Grönländer vertreten. Somit war diese Kategorie komplett mit allen Rassen vertreten.
SAISON 2000
ALPEN CUP GEWINNER 2000. Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S). Ausgetragen an 2 Wochenenden (4 Tagen) im Januar 200 in Sachrang. Gewinner des Vielseitigkeitslaufes in Furtwangen 2000. Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S).
Schlittenhunderennen in Aschau/Sachrang vom 01.- 02. Januar 00
Harry startete bei diesem Schlittenrennen mit 6 Samojeden in der Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S). Er erreichte den 1. Platz mit insgesamt 01.08.56 Minuten.
Schlittenhunderennen in Aschau/Sachrang vom 06.- 07. Januar 00
In diesem zweiten Schlittenrennen startete Harry mit den gleichen 6 Samojeden in der Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S). Er konnte seine Gesamtzeit noch verbessern auf insgesamt 01.00.47 Minuten und erreichte erneut den 1. Platz.
Schlittenhunde- VIELSEITIGKEITSLAUF in Furtwangen/ Neukirch (LV BW), vom 22.- 23. Januar 00
Dieses Rennen konnte zum Glück als Schneerennen gefahren werden. Wir erreichten den 1. Platz mit 157 Punkten in der Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S). Mit meinen Samojeden war ich zwar allein in dieser Klasse, aber im Vergleich mit den anderen Mushern in allen Klassen (S, C1,C2, B1, u. A) erlangte ich immerhin einen 5. Platz von 20 Mushern. Die höchste Punktzahl war übrigens 164.
Informationen zum Vielseitigkeitslauf findet man hier:
http://samojede.wordpress.com/sport/schlittenhundesport/vielseitigkeitslaufe/
Das Schlittenhunderennen am 18. – 19.03. 00 in Hof/ Saale.
Dieses Rennen fuhren wir beide mit den gleichen Hunden. Das bedeutete unsere Samojeden liefen jeweils die doppelte Strecke mit Wartepause bis zum nächsten Rennen.
Harry startete in der Klasse A (6 – 8 SH) und landete auf dem letzten, den 6. Platz. Ich startete in der Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S) und landete ebenfalls auf dem letzten, dem 3. Platz.
SAISON 2001
Internationales Schlittenhunderennen Dagersheim vom 24. – 25. November 01
Harry fuhr mit 4 unserer Samojeden in der Klasse C2 (3-4 AM/G/S) bei diesem 7.1 km Sprint-Wagen-Rennen. Er hatte diese Klasse gewählt, da in diser Klasse ein weiterer Samojedenmusher gemeldet hatte (sonst AM Musher). So wollte er sehen wie unsere Samojeden auf andere Samojeden reagierten, denn bisher hatten wir ja nie mit anderen Samojeden zu tun, bzw. unsere Hunde. Und was geschah, unsere Hunde hatten das Samojedengespann bald eingeholt, doch dann warteten sie immer wieder auf das überholte Gespann. Dem anderen Musher erging es ebenso. Harry lies ihn ein Stück vorausfahren und versuchte zu folgen, doch nun warteten die anderen Samojeden auf Harry`s Hunde. Fazit: Wir mussten unser Training ändern, d.h. das getrennte fahren üben, denn bereits bei der Trans Thüringia Tour im Februar 01 als wir mit unseren Samojeden mit 2 Teams starteten bemerkten wir die ANHÄNGLICHKEIT der Samojeden. Sie wollten oft nebeneinander und hintereinander laufen.
Harry erreichte den 2. Platz mit einer Gesamt-Zeit von 52.30 Minuten. Ergebnisse Klasse C2 mit 6 Startern: Das schnellste Gespann benötigte insg. 50.49 Min. und das langsamste 01.05.18 Min.
SAISON 2002
Gewinner des Vielseitigkeitslaufes in Furtwangen 2002. Klasse B2 (5 – 6 AM/G/S).
Schlittenhunde- VIELSEITIGKEITSLAUF in Furtwangen/ Neukirch (LV BW), vom 19.- 20. Januar 02
Ich startete das Schlittenrennen in der Kategorie B 2 (4 – 6 AM/G/S). Am ersten Tag war der Trail (auf dem ich als erster nach der 1 stündigen Pause fuhr), auf Grund von Schneetreiben und Nebel, kaum zu sehen. Zum Glück wusste ich in etwa noch die Richtung vom Jahr 2000 her. Es gab verschiedene Scidospuren und so lenkte ich das Gespann immer auf die jewils beste Spur. Wie immer lernen Hunde schnell. Als ich dann zu dem Slalompart kam und die Tannenwedel verschneit danieder lagen gelang es mir zwar die Leader in die richtige Ausgangspositur zu dirigieren, aber die unerfahrenen, laufbegeisterten Junghunde drängten von hinten in eine andrer Richtung. Wohin, na klar, zur gut erkennbaren Scidospur. Zweimal kehrte ich zurück zur Ausgangsposition doch inzwischen dachten die Leader auch: Die da hinten weiss nicht wohin sie will! Und sie beschlossen nun auch auf der die gut sichtbaren Spur zu wechseln. Ich verzichtete auf einen 3. Versuch und bekam dementsprechend NULL Punkte für diese Übung. So hatten wir am ersten Tag nur 54 Punkte erreicht. Zum Glück war es am zweiten Tag klarer und die Äste aufgerichtet. Dieses mal klappte der Slalom auf Anhieb und wir bekamen 77 Punkte. Insgesamt waren es dann 131 Punkte und ein 1. Platz. Im Vergleich mit den anderen Mushern in allen Klassen (S, C1,C2 u. A) erlangte ich nach dem Patzer am ersten Tag, immerhin noch einen 7. Platz von 15 Mushern. Die höchste Punktzahl war übrigens 152. Ausser den AM und SH war dieses Mal auch noch ein Samojeden-Musher aus der Schweiz, mit seinen 2 Hunden dabei. Er erreichte in der C2 Klasse insgesamt 40 Punkte.
SAISON 2005
Nordiska Samojedmästerskap 2005 = Samojeden-Schlitten-Rennen in Schweden. Sprint: 11,6 km
Da wir in Deutschland so gut wie immer wieder mit unseren Samojeden die einzigen Starter dieser Rasse waren, beschlossen wir dorthin zu fahren wo noch mehr Samojeden starteten, nach Schweden zum Samojeden-Sprint-Rennen. Da wir hauptsächlich Touren fuhren, rechneten wir nicht mit einer guten Platzierung. Harry startete in der Slädhudsklasse 6-spann (6 Hundeklasse). Da in Furudal selbst zu wenig Schnee lag, mussten wir einige km weit weg in ein anderes Gebiet fahren, zum Rennort. Zu unserer Überraschung fand Icy unsere Leaderin den Weg sehr gut und führte das Gespann schnell und zuverlässig ans Ziel. Obwohl Harry erst im Ziel feststellte, dass er über die Hälfte der Strecke mit heruntergelassener Bremsmatte gefahren war, gelangten er 3 Minuten hinter dem Erstplazierten im Ziel. Dann folgte der zweite Starttag. Harry musste als 2. Musher auf den Trail starten. Leider hatten wir nicht mitbekommen das der Start um genau 1 Std., auf Grund der Witterung (spiegelglatte Anfahrt vom Camp in Furudal aus), verschoben worden war. Wir richteten die Hunde also fertig her für das Rennen und merkten das erst kurz vor dem angenommenen Start. Natürlich waren die Hunde sehr ufgeregt. Wir brachten sie zurück in den LT. Eine Stunde später startete Harry dann. Da die Hunde im Auto nichts trinken wollten versuchten sie nun unterwegs Schnee zu fressen. Doch der Boden war gefrohren und so holten sie sich nur blutige Schnauzen. Zudem gab es auf der Strecke vom Vortag tiefe Löcher der eingesunkenen Musherstiefel. In eines dieser Löcher trat Icy unglücklicherweise hinein. Und Icy, als gute Leithündin sagte sich: Der Trail ist gefährlich! Und sie verringerte automatisch das gesamte Thempo. Das behielt sie dann bei. Harry wollte für die anderen Musher kein Hinderniss sein, zumal die Dänischen Musher ihre Meisterschaft austrugen und lies die Herankommenden vorbei. So erreichte er mit seinen Samojeden den 4. Platz (von 6 Startern). Fazit: Wir lernten für die Zukunft, eine Wasser-Brühe mit zu nehmen und trainierten zu Hause das wässern. Inzwischen klappt es schon besser, auch bei den schlechten Trinkern.
Ergebnissliste (Jytte Strandberg „Kennel Bilaika“, Dänemark):
http://www.bilaika.dk/tema/vinter2005/resultat2005.htm
SAISON 2005/2006
Deutscher Meister Distance 2006 (Kategorie D2/II), WSA Eurocup Gewinner Distance 2006 (Kategorie D2/II), Deutschlandcup Gewinner Distance 2008 (Kategorie D2/II), AGSD Long Journey Distancecup Gewinner 2006 mit 653 Kilometern
Nachdem wir hintereinander zwei unserer Samojedenrüden verloren hatten, gab es zunächst einen großen Einschnitt in unserer Schlittenhundearbeit. Denn es waren die besten Leithunde die man sich wünschen konnte. Erst die N-Wurf Welpen Chu-Mana und Ca-Pa brachten uns die verlorengegangene Energie zurück. Obwohl es keinen Leithund gab, beschloss Harry den Long Journey Cup „Die lange Reise“ zu fahren. Zum Glück spielte das Wetter mit und alle Rennen konnten gefahren werden.
Die Rennorte waren: Langentauf, Haidmühle, Wildkogel, Schöneck, Trans Thüringia, Warmensteinach, Lauscha, Silbratsg.f und Innerkrems
Der Long Distance Cup: Begleiten Sie uns und unsere Samojeden auf dieser „Langen Reise“ in der Saison 05/06 sowie in Schweden in 04. (Bilder cophyright: www.schlittenhund.de, Jytte Strandberg und Adelheid Weiss):
http://www.samojedenseiten.de/Samojedenteam%20copyright%20Raubuch.Strandberg.Weiss/
Langentauf
17. – 18. 12.05 Langtaufers am Reschenpass (Südtirol/Italien). Harry fuhr in der Kategorie: 5-6 Hunde / Mitteldistance 2 x 16 km.
16 Musher (Pulka, DO,D1 u. D2) fuhren die längere Berg-Strecke. Das schnellste Husky-Team benötigte insgesamt 1.56.47 Min. u. das langsamste Team 4.14.50 Min. Harry, mit seinen Samojeden, benötigte 3.21.07 Min. Er gewann konkurenzlos den 1. Platz.
Das Rennen startete am ersten Tag mit einstündiger Verspätung. Gepurt wurde mit einem Reifen. Die schmalsten Stellen waren gerade so breit wie der Schlitten. An der steilsten Stelle verschwanden die Hunde sozusagen aus dem Blickfeld der Musher. An der Stelle standen aber Helfer, welche die Hunde in die richtige Richtung schickten. Während des Rennens gingen zwei Schneelawienen ab. Dann war von den Hunden und vom Weg nichts mehr zu sehen. Zum Glück kamen alle unbeschadet zurück. Eine Italiänerin freute sich, als sie Harry zurückkommen sah. Ich fragte sie, ob am Rechenpass noch nie Samojeden gelaufen sind. Sie sagte: Doch, aber nicht den Berg hinauf, nur unten auf der Kurzstrecke. Es gab einen extremen Kälteeinbruch, so das alles einfror (Bananen, Wasser etc.). Die Bremsen der Hänger waren so fest gefroren das die Musher sie nur mühsam frei bekamen. Nach diesem Erlebniss schliefen wir nicht mehr wie bisher im LT, bei den Hunden, sondern im Wohnwagen.
Haidmühle
06. – 18. 07.06 Haidmühle. Harry fuhr den Deutschlandcup Distance in der Klasse D2/II (5-6 AM/G/S). Streckenlänge: 2 x 28 km.
39 Musher fuhren die Distancestrecke (Pulka, D1 u. D2, DO I u. DOIII). Das schnellste Husky-Team benötigte insgesamt 02.08.56 Min. u. das langsamste Team 05.40.09 Min. Harry, mit seinen Samojeden, benötigte 04.38.27 Min. Er gewann konkurenzlos den 1. Platz.
Unsere Samojeden waren nicht besonders motiviert. Wie immer langweilen sie sich, wenn sie die gleiche Strecke laufen sollen. Wir hatten in der Haidmühle mehrere Tage zuvor verbrachten und trainiert und ein Teil der Renn-Strecke führte auch über die Trainingsstrecke. Fazit: Mit Samojeden nicht zu oft die gleiche Strecke fahren, besonders nicht vor einem Rennen, sonst verfallen sie in einen langsameren „Bummel-Trab“.
Wildkogel 62 km
Internationales Wildkogel Longtrail Rennen 14. – 15. Januar 06. Kategorie LT 2 mit 6 Samojeden. Streckenlänge: 26,2 km am ersten Tag u. 19,9 Km am zweiten Tag. Start: von 856 m auf 2105 m und am zweiten Tag zurück auf 842 m. Höhenmeter: 1558 m / 507 m. Besonderheit: Das Zelt und die komplette Ausrüstung musste mitgenommen werden. Übernachtung in ca. 2000 m Höhe.
Harry mit seinen Samojeden und zwei Malamt Mushern fuhren wie üblich, in der Lontrailklasse, zusammen mit Huskygespannen. Ergebnisliste : Schnellstes Gespann in der LT 2 Klasse insgesamt 2.47.45,54 Min. u. langsamstes Gespann 5.20.54,77 Min. Harry benötigte 4.32.34,14 Min.
Schöneck 80 km
Trans Thüringia 101 km von gefahrenen 380 km
Warmensteinach 84 km
Lauscha 80
Silbratsg.f 70
Innerkrems 70
SAISON 2007/2008
Deutscher Meister Distance 2008 (Kategorie D2/II), Polar Distance Gewinner 2008 (160 km Klasse B), Vize WSA Eurocup Gewinner Distance 2008 (Kategorie D2/II), Deutschlandcup Gewinner Distance 2008 (Kategorie D2/II)
Nach einer schneelosen Saison im letzten Jahr in dem Harry kein einziges Rennen fahren konnte, sah es dieses Mal auch kaum besser aus.
Das Rennen am 15. u. 16.12. 07 in Dobel (Schwarzwald) wurde wegen nicht ausreichender Schneemenge als Tour gefahren.
Aber so kamen wenigstens 42 km zusammen, mit dem Trainingswagen, an denen sich unsere Samojeden etwas an andere Gespanne gewöhnen konnten. Das erste Mal war Harry auf sich allein gestellt, aber Dank der hilfreichen Doghandler war es kein Problem an den Start zu gelangen. Aber irgendwie fehlte den Hunden etwas (vielleicht die zu Hause zurückgebliebenen Hunde oder ich?!) denn sie liefen am ersten Tag ihm langsamen Samojedentrott dahin. Am zweiten Tag war es dann schon viel besser, sie arbeiteten freudig und zügiger.
Uli Münch gelang ein schöner Schnappschuß von unseren Samojeden in Dobel:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/search/options/YToyOntzOjg6ImFkdmFuY2VkIjtzOjE6IjEiO3M6MTI6InNlYXJjaHN0cmluZyI7czo1OiJkb2JlbCI7fQ/display/11197271
Später bekamen wir dann zu unserer Überraschung, von den Organisatoren dieser sehr schönen Tour eine Bilder-CD zu geschickt. Dafür herzlichen Dank!
Hier ein Bild mit unseren 8 Samojeden von dieser CD:
Internationales Wildkogel Longtrail Rennen mit 53 Kilometern in Österreich
Das erste Rennen führte Harry vom 12 – 13. Februar 08 auf den Wildkogel am Großvenediger. Das Streckenprofil war wie immer sehr anspruchsvoll. Da Harry noch nicht genau wusste welche Hunde sein 6er Gespann bei nachfolgenden Rennen bilden würden wählte er dieses Mal die 8 Hunde-Klasse LT O.
Nachfolgend ein Bild unseres 8er Samojeden-Teams auf dem Wildkogel (Cophyright: www.schlittenhund.de):
Die Hunde mussten an beiden Tagen jeweils ca. 1400 Höhenmeter (höchster Punkt auf 2340 Metern) überwinden. Der erste steilere Part war der anstrengendste, danach ging es zügig voran. In der kritischen S-Kurve rutschte Harrys Schlitten auf Grund des Gefälles und des rutschigen Trails bedenklich nah an die Absperrung, aber zum Glück blieb er nicht vollends hängen. Am zweiten Tag starteten die langsameren Teams zuerst. Nach einem Übergriff eines Gespannes auf unsere Hunde, das Harry noch etwas abmildern konnte, wollten unsere Samojeden nicht mehr an anderen Gespannen vorbeilaufen. Also musste er notgedrungen langsamer hinter Gespannen her fahren bis sie irgendwann wieder genug Vertrauen hatten und sich neben ein Gespann wagten und letztendlich auch überholten. Bei der Slalomabfahrt über die Rodelbahn nach einer uneinsichtigen Kurve saßen dann plötzlich 6 – 7 Rodler mitten im Weg. Harry konnte den Leithunden gerade noch zur Seite dirigieren, das seitlich bergab in den Steilabhang. Dann stoppte er. Gab den Hunden den Befehl wieder auf den Trail zu gehen und auch die Rodler begriffen jetzt wohl auch langsam die Lage, verließen ihre Rodel und traten zur Seite. So konnten die Hunde über die Rodel hinwegspringend wieder Aufstellung nehmen und weiter fahren. Traurigerweise war es auch das letzte Rennen für unseren 11 jährigen Blizzard. Sein hohes Alter macht sich nun sehr bemerkbar, so dass er nur noch auf halb so langen Strecken laufen wird. Blizzard welcher über viele Jahre nervte durch sein bellen, welcher aber im Team nun als Antreiber fehlt da sich die Hunde immer wieder anspornen ließen, durch sein „Arbeitseifergeschrei“.
Internationales Wildkogel Longtrailrennen mit 8 Samojeden. Musher: Harry Weiss / Team: „beautiful of Whiteline“ Samojeden (Bilder cophyright: www.schlittenhund.de, Erika Frauenholz und Adelheid Weiss):
http://www.samojedenseiten.de/Wildkogellongtrail%20Rennen%202008/
Ergebnissliste Wildkogel 2008. Harry startete in der Klasse LT O mit 8 Samojeden:
Am 6. u. 17. Februar 08 fand dann in der Haidmühle die Deutsche Meisterschaft Distance mit 58 Kilometern statt
Dieses Mal startete Harry mit 6 Hunden in der Klasse DII/2. Die Hunde waren sehr gut drauf und starteten voller Eifer und Vorfreude.
Nachfolgend unser 6er Team am Start:
Das Problem was sich dann an beiden Tagen einstellte war Durchfall. Gleich im ersten Abschnitt stoppten einige Hunde immer wieder und so war es schnell vorbei mit dem schnellen Tempo. Harry Zum Glück gelangten sie dann aber den Rest der Strecke wieder zu dem flotten gleichmäßigen Trab zurück den sie auf Langstrecken laufen wenn sie gut drauf sind. So wurde Harry unerwartet doch noch 1. in dieser Klasse. Dabei hatte er Glück das wenigstens ein Samojedenmusher (Akeret), den weiten Weg nicht scheute, um in der Klasse zu starten. Unsere Hunde wunderten sich nicht schlecht als sie auf einmal von Samojeden überholt wurden. Interessant wie neugierig die Samojeden sind wenn sie ihresgleichen sehen. Der Musher des Schweizer Teams kam aus dem Sprintbereich und seine Hunde zeigten eine sehr gute Leistung, dafür das es ihr erstes Distance-Rennen fuhren. Und noch nie zufor traf Harry über all die Jahre auf ein anderes Samojedenteam in der Distance-Klasse.
Hier ein Bild vom 6er Team der Familie Akeret:
Wir hoffen das wir ihn nicht das letzte Mal gesehen haben, auf DistanceRennen.
Mit dem Gewinn in dieser Klasse hatte Harry sich gleichzeitig für die WM Distance in Schweden qualifizieren können.
Ein AGSD-Bild mit Rahmen und ein Holz-Pokal-Brett wurde Harry als Preis überreicht (Unser Dank gilt den Stiftern der Preise).
Bild rechts: Zieleinlauf unserer Samojeden nach 29 Kilometern
Das 3 tägige WSA Sleddog World Championship in Schweden (07 – 09. März 08), Weltmeisterschaft in der Kategorie Distance, pro Tag 52 km = 56 Kilometer
Auf dem Bild sieht man unsere 6 Samojeden am ersten Tag nach dem Start (Cophyright: )www.schlittenhund.de
Was wir nicht wussten….es ist sinnvoll mit den Hunden schon eher nach Schweden zu fahren damit sie sich vor dem Rennen akklimatisieren können, mit kleinen Trainingseinheiten zu beginnen und sie die Länge langsam zu steigern.
Unsere Samojeden kamen nun dazu noch aus dem warmem Deutschland, ohne Schneetrainingsmöglichkeit, nach langer Autofahrt in Schweden an. 2 Tage trainierte Harry dann auf der Trainingsstrecke die sich zu 3/4 auch Teil der Rennstrecke war. Des weiteren waren Tisha und Mika hoch läufig, zum Zeitpunkt der WM und sie durften somit nicht mit laufen.
Was dann kam war eigentlich voraus zu sehen. Unser schneller Leithund Ca-Pa interessierte sich als junger Deckrüde schon beim Training mehr für die Weibchen im Gespann als fürs laufen, wurde also hinten als Wheeler eingespannt zusammen mit Kiowa, dem ebenfalls die läufigen Hündinnen im Hirn herum geisterten. Die sehr ebene Strecke war für den Geschmack unserer Samojeden nicht interessant und da sie diese 5 x laufen mussten sowieso langweilig. Am Parkplatz wollten sie zum Auto das sie ja da vermuteten. Nur wiederwillig liefen sie weiter. Dann kam endlich etwas bergigeres Gelände, aber das war ihnen zu dem Zeitpunkt dann eh egal. Selbst wenn Harry mitgerannt wäre, wären sie nicht schneller als 10 Std. km gelaufen. Also beschloss Harry das beste aus der Situation zu machen und blieb viel auf dem Schlitten stehen, als Vorbereitung für das Polar Distance Rennen. Mit jedem Tag arbeiteten sie dann besser und wurden etwas schneller, obwohl er Chu-Mana am 2. u. 3. Tag nicht mit im Team hatte, also mit 5 Hunden fuhr.
Dabei war es nicht Chu-Mana`s Schuld das sie nicht mitgenommen wurde. Am 2. Renntag standen wir rechtzeitig auf dem Startplatz (Starts an allen Tagen im Minutentackt). Ein Race Marshall wies Harry ganz auf die linke Seite. Dann kam das 3. Startteam mit Malamuten, aber sie stoppten den Musher plötzlich im Startbereich, da er zu spät dran war. Sie hatten ihn wohl zunächst verwechselt mit dem 4. Starter. Der kam aber erst gar nicht. Als er dann auftauchte winkten die Leute am Start (die Durchsagen waren natürlich in Schwedisch, wobei wir nicht wussten ob sie die Teams vorstellten oder die Startreihenfolge). Harry dachte sie meinten den 4. Starter mit Malamuten, aber sie meinten Harry. Dadurch das die MalamutenTeams zu spät kamen, mussten Beide zur Strafe hinter Harry starten. So waren unsere Samojeden gezwungen nah an den im Startraum stehenden Malamuten vorbei, gleich los zu starten. Wer unsere Hunde kennt insbesondere Icy als Leader weiss wie sich so was gestaltet. Mehr bremsend als laufend wurde passiert, die hintern wheeler drängten voran, bei Chu-Mana als Teamhund bildete sich eine Leinenschlaufe um den Knöchel, was Harry aber aus seiner Position nicht erkennen konnte. Sie wurde also halb mitgerissen als die Hunde dann vorne anzogen. Harry dachte sie verweigert das laufen da sie plötzlich halb drehend bremste und rief mir zu das ich sie rausnehmen soll. Somit war das Chaos und Wirrwarr am Start der Grund warum Chu-Mana komplett aus viel. Denn wir erfuhren später das einmal rausgenommene Hunde nicht mehr ins Team zurückdürfen am nächsten Tag.
Petala dufte dafür das Gespann über längere Strecken allein anführen, was sie auch sehr gut meisterte.
Letztendlich ist Harry das Rennen gefahren und hat trotz widriger Umstände nicht aufgegeben.
Wir möchten dem SPHK (Svenska polarhundklubben) danken für die 4, mit einem Samojedenkopf gravierten Gläser, welche wir für die Teilnahme am Rennen überreicht bekamen. Das war eine unerwartet schöne Überraschung!
Danken möchten wir Christoph Diehl welcher neben uns am Stake out lagerte und beim Aufbereiten der Schlittenkufen zur Hilfe kam! Das Schneiden der Kanten hielt den Schlitten dann besser auf dem Weg.
Weltmeisterschaft Distance 2008 in Schweden mit 6 Samojeden am ersten Tag und am zweiten sowie dritten Tag mit 5 Samojeden. Musher: Harry Weiss / Team: „beautiful of Whiteline“ Samojeden (Bilder cophyright: Raubuch vom Goldrauch Verlag www.schlittenhund.de und Adelheid Weiss):
http://www.samojedenseiten.de/WM%20Distance%20in%20Schweden%202008/
Long Distance (Etppen-) Rennen: Polar Distance in Schweden, vom vom 10. – 15.März 2008 mit 160 Kilometern
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Zwei Tage nach der WM (1 Tag hinfahren u. 1 Tag Pause) startete bereits Harry`s Klasse beim:
http://www.polardistans.com/german/german.html
Der Regen in der Nacht zum Start-Tag wollte so recht keine Rennstimmung aufkommen lassen. Dann der total voll beladene, schwere Schlitten (u.a. Zelt, Iso- u. Liegematte, Schlafsack, Stake-out Stangen u. -Leinen, komplette Ersatzkleidung mit Ersatzschuhen, Axt, Schaufel, 3 kg Ersatzfutter u. Ersatzbenzin welches zurückgebracht werden muss zum Ziel, Kocher u. Benzin, Wasser, Hundefutter, Werkzeug, gute Lampen u. Ersatzbatterien….). Der einzige Trost war die Vorhersage das es im bergigen Bereich nicht regnen sondern schneien würde.
Der Start verlief erstaunlich ruhig ab, Chu-Mana hatten wir gleich als Wheeler eingespannt, da einige Grönländer- und Malamuten-teams vor und nach Harry starteten.
Das erste Stück nach dem Start fährt man auf dem See. Das kannten ja unsere älteren Hunde bereits vom Training 2005 in Furudal. Dann ging es immer weiter bergauf und dort ging der wieder einsetzende Regen in Schnee über. Das Problem war nur das Harry zu 90 % nicht mithelfen konnte. Sobald er nur den Ansatz machte mit zu pedalen versank sein Bein vollkommen im Schnee. So musste er auf dem schwer beladenen Schlitten stehen bleiben und die Hunde mussten ihn mit ziehen.
Harry musste nach ca. 40 Kilometern das 6er Team von Georg passieren welcher Probleme mit einem Husky hatte und stoppte, dann langsam weiterfuhr um einen anderen Skidoweg zu nehmen um nach weiteren 15 Kilometern an der Strasse von Erika abgeholt werden konnte . Im Team war die läufige Tisha. Unsere Rüden freuten sich nicht schlecht als sie die laut protestierende Tisha hörten, sie entwickelten eine enorme Geschwindigkeit berghoch, doch leider war Harry darauf gefasst das sie versuchten mal eben auf Tisha zu steigen …. zum Glück konnte er sie dann auch noch dazu bringen weiter zu laufen. Laut Georg hat Tisha übrigens auch sehr gut gearbeitet obwohl er ja einige Zeit vor Harry startete und Tisha sehr wohl mitbekam das ihr SamojedenTeam nicht folgte.
Bild: Georg mit seinem Husky-Team und unserer Tisha. Cophyright: fotosasa.fotosidan.se
Je höher Harry also kam, desto dichter wurde das Schneetreiben und es kam ein Sturm auf. Die letzten km waren die schwersten da es dort steiler hoch ging. Auf den Köpfen der Hunde u. deren Rücken bildete sich ein Eispanzer. Wenn sie sich schüttelten flog dieser Eisschnee weit weg. Harry meinte später: Ich habe mich gefühlt wie am Nordpol. Die Wegkreuze waren schlecht zu sehen, keine Spuren. Aber er hatte Icy vorne als Leader. Die war da ganz in ihrem Element. Spuren suchen im verwehten Schnee kann sie super gut und den sichersten, stabilsten Pfad einschlagen auch. Nur an 2 größeren Kreuzungen brauchte sie etwas länger den richtigen Weg zu finden. Harry konnte sich also ganz auf sie verlassen und kam zügig voran.
Bild: Harry mit seinem 6er Samojeden-Team. Cophyright: fotosasa.fotosidan.se
Nach 78 Kilometer in einer Zeit von 9.38 Std. gelangten Harry und seine Samjeden also zum ersten Checkpoint und bekam einen Platz zugewiesen. Sehen konnte er nicht viel da es bereits dunkel war. Am Lagerplatz musste er sein Zelt aufschlagen, sich umziehen die Hunde versorgen, Essen kochen u. schlafen. Dies ist Pflicht. Ebenfalls die Pause von 6.02 Stunden. Eine Tierärztin war auch im Check Point, welche die Hunde begutachtet und solche die Probleme haben aus dem Team nimmt.
An schlafen war nicht zu denke, denn es kamen immer wieder Teams an oder fuhren weg wen sie die Pflichtpause absolviert hatten. Ca-Pa und Cheyenne nahm Harry mit ins Zelt da sie draußen keine Ruhe fanden und alles kommentierten.
Harry hatte sich den Wecker auf 2 Uhr gestellt, doch nachdem er 3 mal auf die Uhr gesehen hatte und es immer 2 Uhr anzeigte begriff er das die Uhr einfach stehen geblieben war. Nach dem Versorgen der Hunde, Frühstück und Zelt – usw. einpackens startete Harry also nach 10 1/2 Stunden um 6 Uhr Morgens. Leider hatte der junge Mann welcher die An- u. Abfahrzeiten im Camp erhielt Harry`s Abfahrzeit nicht auf geschrieben. Ich wartete also voller Unruhe am Gebäude und als ich erfuhr das sich selbst ein erfahrener Musher verfahren hatte, wurde mir ganz mulmig zu Mute. Es klärte sich dann aber irgendwann auf. Als mir dann gesagt wurde das Harry mit 6 Hunden um 12 Uhr den zweiten Pflichtcheckpoint passiert habe, war ich erleichtert. Er musste also bald kommen über den See. Doch nichts dergleichen geschah.
Dann tauchten irgendwann zwei ältere Damen auf die ganz andere Infos hatten. Harry sei noch ca. 5 km vor dem Check Point gesehen worden. Also weiter warten. Doch nach der ausgerechneten Zeit war er immer noch nicht in Sicht. Irgendwas stimmte also nicht. Irgendwann gelang es Erika dann Verbindung auf zu bauen zu Harrys Handy, gleichzeitig berichtete er plötzlich das er nun den See sehen könne. Nach 8 Stunden Fahrzeit gelangte er also kurz nach 2 Uhr Mittags im Ziel an. Er war aber nicht nur die 82 km gefahren sondern mindestens 10 km mehr. Harry berichtete das er beim Verlassen des Check Pointes erfuhr das der Weg etwas verkürzt wurde, da das Wasser auf dem See bereits zu hoch stand. Nun muss er aber auf dem Schlitten eingeschlafen sein. Die Hunde liefen weiter, aber es ging bergauf, dazu tauchten auch noch blaue Bestätigungsschilder auf. Harry kam es dann komisch vor das er die Berge wieder vor sich hatte. Da er niemanden erreichte beschloss er um zu kehren. Also fuhr er zurück zum Check Point. Die schauten nicht schlecht als Harry zum zweiten Mal auftauchte. Eine Frau schlug die Hände über den Kopf zusammen. Jedenfalls ließ sich Harry den Weg erklären und ein Skidofahrer fuhr ein kleines Stück voraus um den Trail deutlicher zu machen bei all den vielen Skidospuren. Nun hatten aber unsere Samojeden die Nase sozusagen gestrichen voll. Sie wollten nicht mehr weiter laufen. Zweimal die gleiche Strecke, der gleiche Check Point das reicht. Harry verteilte seine Butterbrote an die streikenden Hunde und lief ein Stück neben ihnen her. So konnte er sie wieder motivieren weiter zu laufen. Eben so lange bis Harry zum See kam. Darauf stand das Wasser – Schneegemisch etwa 10 – 15 cm hoch. Zunächst wollten sie nicht ins Wasser laufen, doch auch hier schaffte es Harry wieder sie voran zu bringen.
Um 14.02 Uhr erreichte Harry dann das Ziel. Man durfte aber nicht eher zu den Hunden gehen bis jeder Chip gelesen und alles genau festgehalten worden war. Sonst wäre der Musher disqualifiziert worden. Da Icy einen älteren Chip hatte dauerte das etwas länger, aber die Hunde nahmen es gelassen.
Zum Schluss kam dann die Überraschung für Harry. Ein Musher hatte, aus welchen Gründen auch immer, den letzten Check Point nicht durchfahren und wurde daher disqualifiziert. Das andere Team war insgesamt länger unterwegs als Harry. Harry hatte das Rennen also unerwartet gewonnen, trotz Verfahrens im letzten Abschnitt was ihn sicher 2 Std. zusätzlicher Fahrzeit einbrachte + fast 4 1/2 Std. längerem Aufenthalt im ersten Check Point. Dies bedeutet einen 10 Std.km Schnitt bei 160 km für unsere Samojeden. Bei einer Zugleistung von mindestens 150 kg über 90% der Strecke da ein Mithelfen des Mushers Harry nicht möglich war.
Danken möchten wir Erika (am Stake out) und Angela (in Deutschland) die Harry und mich per Handy unterstützten!
Polar Distance Rennen 2008 in Schweden. 160 Km in 2 Tagen mit Biwak. Musher: Harry Weiss / 6erTeam: „beautiful of Whiteline“ Samojeden (Bilder cophyright: Photo Sasa in Schweden und Adelheid Weiss):
http://www.samojedenseiten.de/Polar%20Distance%20Rennen%202008%20in%20Schweden/
Polar Distance 2008. Harry startete in der Klasse 160 km Nome 6-spann B. Ergebniss-Liste in Kurzform:
Ein informativer Berichte von Katerina Paleckova über das Polar Distance: „A Story of Polar Distance 2008 „:
http://www.kippsiberians.kokeshnet.com/showdetails.php?contentid=265
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ARBEITS-LEISTUNGSTITEL: LP 2 und PDP
Nita Chu-Mana beautiful of Whiteline und Nimbly Ca-Pa beautiful of Whiteline haben die DCNH Leistungsprüfung Stufe 2 (LP 2) zuerkannt bekommen. Chu-Mana fuhr in 3 Touren 154 km und in 4 Rennen 324 km also 478 km insgesamt.
Ihr Wurfbruder Ca-Pa fuhr in 3 Touren 154 km und in 4 Rennen 428 km also 582 km insgesamt. Zudem erhielten unsere folgenden 5 Samojeden den Schwedischen Arbeitstitel PDP zuerkannt: Grace Icy beautiful of Whiteline, Jolly Petala beautiful of Whiteline, Kriskella`s Kiowa of Whiteline, Kriskella`s Cheyenne of Whiteline und Nimbly Ca-Pa beautiful of Whiteline.
SAISON 2008/2009
Europa Meister Distance 2009 (Kategorie D2/II), Deutschlandcup Gewinner Distance 2009 (Kategorie D2/II).
Unser erstes Rennen am 13. u. 14.12. 08 konnten wir tatsächlich auf Schnee absolvieren und zwar in Dobel (Schwarzwald) . Streckenlänge 2 x 18 km = 36 km
Dieses Mal konnte auch ich in Dobel starten. Wir teilten unsere Samojedenbande in zwei Gespanne auf und fuhren in der Kategorie DII, der 5 – 6 Hunde Klasse. Noch am Mittwoch trainierten wir im Dreck und nun endlich Schnee.
In Harrys Gespann liefen am Samstag Ca-Pa und Petala als Leithunde, Lala und Mika als Team dogs und Cheyenne mit Enola als Wheeler. Die letzten km und am Sonntag Enola mit Ca-Pa als Leader.
Danken möchte ich Erika, Claudia und Christine für Ihre Hilfe zum Start bzw. nach dem Zieleinlauf.

Bild Cophyright: Sonne und Mond / Andreas Ewert. Danke vielmals für die Erlaubniss! Dieses und weitere Bilder vom Dobler Rennen findet man hier:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1123694/display/15306133
Ich hatte Blizzard und Icy als Leithunde, Tisha als Team Dog und Chu-Mana mit Kiowa als Wheeler eingespannt. Während dem fahren habe ich mit meiner Kamera Bilder gemacht, so kann man etwas von der Strecke sehen. Die sehr schönen Bilder am Stake out Platz von unseren Samojeden machte Marly Scharnowski. Herzlichen Dank für die Erlaubniss sie zeigen zu dürfen!
http://www.samojedenseiten.de/Rennen%20Dobel%2008/
Wir haben uns sehr gefreut, das unsere alten Samojeden (Blizzard 12 Jahre, Icy mit bald 11 Jahren und Lala mit bald 10 Jahren) noch so gut mitgelaufen sind. Wir brauchten nur Lala etwas schonen, die ja etwas kleiner gewachsen ist und das Thempo der Anderen insbesondere bergab schwerer mithalten kann. Am ersten Tag bildeten sich bei 5 der 11 Samojeden Schneeklumpen an den Ballen. Diese bekamen am nächsten Tag Booties angezogen, so brauchten wir nicht mehr stoppen, um sie zu beseitigen bzw. die Hunde. Enola mit ihren 1,5 Jahren versuchte natürlich an interessanten Gabelungen ab zu biegen, aber sie ist ja noch Neuling und es war ihr erster ernsthafter Einsatz als Leader. In Dobel fuhr in unserer Klasse auch ein weiteres Samojedenteam mit. Andreas Akeret aus der Schweiz. Am ersten Tag gelangten dann also drei Samojedenteams fast gleichzeitig ins Zeil und starteten natürlich am Sonntag hintereinander.
Bei der Rückfahrt wurde es etwas eng, am letzten Part des Rennens. Dort fand das „head on passing“ statt und am Rande standen viele Zuschauer. An dieser Stelle traf ich mit meinem Gespann auf das 6er Samojeden-Team von Joachim Baier, der kurz zuvor startete in der Tourenklasse . Blizzard und Tisha führten mein Gespann auf meinen Befehl hin zur Seite und zügig vorbei. Regine S. konnte eine gelungene Scene einfangen, kurz vor unserer Begegnung. Man sieht auf dem Bild Icy als Tem dog und Blizzard als Leader kurz vor dem Ausweichen nach rechts :
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/6746/display/15306661
Stephan Bahl drehte einen Film vom Rennen in Dobel. Unsere Samojeden sind auch zu sehen (Achtung, etwas Geduld bei der Ladezeit):
Danken möchte ich Erika, Claudia und Christine für Ihre Hilfe zum Start bzw. nach dem Zieleinlauf.
Auszug aus der Renn-Ergebnissliste: 
Unser zweites Rennen am 03./04.01.09 war ebenfalls ein Schneerennen. Es fand in Tettau (Franken) statt. Streckenlänge 2 x 26 km = 52 km
Auch dieses Mal waren unsere ältesten Hunde Icy und Blizzard wieder mit von der Partie. Leider war das Trainingscamp im Schnee abgesagt worden. So trainierten wir bei uns weiter. Auf Grund des so hart gefrorenen Bodens und neu aufgetragener Splittwege hatten drei Hunde Pfotenprobleme davon getragen, trotz Booties. Lala mussten wir daher aus Harrys Team nehmen und Tisha mussste ich am Morgen des ersten Renntages auch noch raus nehmen, durfte dann aber in der 4 HundeKlasse starten. Die Teams waren diesmal nicht schnell aber alle schafften diese 52 km ohne weitere Probleme.
2 Bildergalerien vom Rennen findet man in der HP des TSV Tettau:
http://tsv15.vh01.de/
Videofilm von Heiko Ruß. Herzlichen Dank für die Freigabe auf unserer HP! 4er Samojedenteam mit Blizzard, Icy, Kiowa und Chu-Mana:
Hier die Bildergalerie vom Rennen. Danke all denen die mir ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben:
http://www.samojedenseiten.de/Rennen%20Tettau%202009
Auszug aus der Renn-Ergebnissliste:

EUROPA-MEISTERSCHAFT DISTANCE in Thüringen. 08. u. 09. 02. 2009. Streckenlänge 2 x 40 km = 80 km (der geplante 3. Tag mit 40 km viel auf Grund schlechter Witterungsbedingungen aus).
Harry meldete in der Kategorie D II/2. Im Team liefen: Enola, Mika, Cheyenne, Petala, Chu-Mana und Ca-Pa.
Das Training im Vorfeld gestaltete sich als sehr schwierig, denn der Boden war über Wochen gefroren und dazu kamen dicke Eisschichten. Das geht bekanntlich auf die Gelenke und auch die Ballenverletzungen nahmen zu.
Der Schnee auf dem Trail (der Europameisterschaft) war dann zudem (eisig-) verharscht und trotz Schneeschuheinsatzes gab es einige Blessuren an den Hundepfoten. Insbesondere die Abfahrten behagten den Hunden wenig. So verweigerten einige Hunde die Arbeit/ das Laufen sogar total. In unserem Team musste Harry an beiden Tagen des öfteren die Leithunde auswechseln. Hinzu kam noch Petalas Weigerung am ersten Renntag an dem Grönländer-Gespann vorbei zu laufen. Notgedrungen fuhr Harry also hinter dem Gespann ca. 20 km weit her, ehe Petala, dank der Neugierde die ihr als Samojede zu eigen ist plötzlich etwas interessantes sah (Feuerwehr, Leute, Autos usw.) und dabei endlich vorbei rannte. Am zweiten Renntag musste Harry Ca-Pa über 15 km aus dem Gespann nehmen. Er transportierte ihn auf dem Packsack, bis Marina und ich ihn abholen konnten. Was uns erstaunte, mit welcher Freude unserer Hunde arbeiteten, trotz der schlechten Wegverhältnisse . Sie liefen immer mal wieder zwischendurch freudig im Galopp und voller Elan nach der Minuten-Teepause vom Ziel weg, zum stace out Platz. Unerwartet gewann Harry dann sogar noch den 2. Platz bei dieser EM Distance.
Danken möchten wir Marina, Dagmar, Marcel und Kevin. Sie halfen uns die Samojeden zum weiter entfernt liegenden Startplatz zu bringen. Mit Marcel und Kevin trainierte ich am 1. Renntag. Und mit Marina am 2. Tag auf den letzten 10 km der Rennstrecke. Im Team dabei waren: Blizzard, Icy, Lala, Kiowa, Cheyenne und die Besuchs-Samojeden Onida und Cleo. Sie mussten sich sprichwörtlich zusammenraufen ehe es dann super klappte.
Ich habe einige Bilder zusammengestellt aus Thüringen, vom EM Distance-Rennen, dem dortigen Training und der Siegerehrung. Danke Dagmar das ich Deine Bilder verwenden durfte. Zum Schluss noch einige Bilder vom Training zu Hause im Welzheimer Wald:
http://www.samojedenseiten.de/EM%20Distance%202009

Leider konnte Harry dann keine Rennen mehr fahren. Aber wir hoffen das es uns möglich ist, in der kommenden Saison, mit unseren Samojeden an dem einen oder andere Rennen teilnehmen zu können.
ARBEITS-LEISTUNGSTITEL: LP 1

Orkdomain`s Mika of Whiteline und Draw my Lucky Enola von Barendorf haben die DCNH Leistungsprüfung Stufe 1 (LP 1) zuerkannt bekommen. Sie fuhre in 1 Tour und 4 Rennen insgesamt 219 km.
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Textcophyright alle Texte: Adelheid Weiss











